E-Invoicing-Dienstleister baut Auktionsfunktion auf

21.01.16 08:39

Crossinx baut Lieferantenfinanzierung aus

Von Desiree Backhaus

Ein neues Angebot zur Lieferantenfinanzierung steht kurz vor dem Marktstart. Wie DerTreasurer erfahren hat, will der E-Invoicing-Dienstleister Crossinx ein neues Produkt für Supply-Chain-Finance einführen.

Felipe Dupouy/Digital Vision/Thinkstock/Getty Images

Das Angebot an Supply-Chain-Finance-Produkten steigt. Jetzt steigt auch der E-Invoicing-Anbieter Crossinx ins Geschäft ein.

Im umkämpften Markt für Supply Chain Finance soll es bald ein weiteres Angebot geben: Crossinx, ein Dienstleister für die elektronische Rechnungsverarbeitung, will sein Angebot nun ebenfalls ausbauen, wie DerTreasurer erfahren hat. Im Laufe des ersten Quartals 2016 will der Dienstleister ein neues Produkt auf den Markt bringen, mit dem ein Unternehmen seinen Lieferanten eine frühzeitige Begleichung der Forderungen anbieten kann. „Im Gegenzug räumt der Lieferant dem Unternehmen höheres Skonto ein“, erklärt Marcus Laube, Gründer und Geschäftsführer von Crossinx.

So soll eine Win-win-Situation entstehen: Der Lieferant verbessert sein Working Capital, der Kunde spart Kosten. „Im aktuellen Niedrigzinsumfeld haben Unternehmen wenig Alternativen in der kurzfristigen Geldanlage“, meint Laube. Da könne es attraktiv sein, mit der überschüssigen Liquidität Forderungen deutlich vor Ende des Zahlungsziels zu begleichen.

Der Markt für Supply Chain Finance ist umkämpft

Ein vergleichbares Angebot vertreibt der Supply-Chain-Finance-Anbieter Taulia bereits seit einigen Jahren in den USA. Er will damit nun ebenfalls den deutschen Markt erobern. Bei dem sogenannten Dynamic Discounting orientiert sich der Abschlag am Zeitpunkt der Zahlung: Je früher bezahlt wird, desto mehr Skonto wird gewährt. Herzstück des neuen Crossinx-Angebots ist eine Auktionsfunktion.

Wie die genau aussehen soll und womit Crossinx punkten will, das lesen Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer.

Backhaus[at]derTreasurer.de