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20.05.16 08:00

Cybercrime und Betrug im Treasury nehmen zu

Von Antonia Kögler

Hackerangriffe und Taschenspielertricks: Die Gefahren für deutsche Unternehmen wachsen – wie man sich schützen kann und was man tun muss, wenn es schon zu spät ist.

Sie schlagen immer wieder zu: Cyber-Kriminelle und Betrüger erweitern ihr Repertoir ständig.

welcomia/iStock/Thinkstock/Getty Images

Sie schlagen immer wieder zu: Cyber-Kriminelle und Betrüger erweitern ihr Repertoir ständig.

Ob Cybercrime oder klassischer Betrug – wie groß der Schaden ist, der dadurch bei deutschen Unternehmen entsteht, kann niemand genau sagen. Klar ist jedoch: Die Bedrohung wächst, und nicht alle Unternehmen sind ausreichend darauf vorbereitet.

Gerade im Cybercrime gibt es ständig neue Entwicklungen: Derzeit sind die häufigsten Formen laut Kriminalkommissar Moritz Huber Ransomware und Distributed Denial of Service-Angriffe (DDoS). „Unter Ransomware versteht man eine Software, die alle Dateien des betroffenen Computers verschlüsselt und ein Erpresserschreiben der Täter auf dem Computer des Opfers hinterlegt“, erklärt Huber, der in der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime des LKA Baden-Württemberg tätig ist.

Erpressung durch Datenverschlüsselung

Eine solche Attacke kann das Treasury ebenso wie andere Unternehmensbereiche treffen. Die Schadsoftware wird vor allem über Email-Anhänge wie ein Virus verbreitet. Über Administratorenrechte kann die Verschlüsselung auch ganze Netzwerke inklusive der Cloud eines Unternehmens lahmlegen. „Im Anschluss werden die Unternehmen erpresst – entweder sie zahlen eine bestimmte Summe an die Täter oder die Daten bleiben verschlüsselt.“

Wie man sich im Falle eines solchen Angriffs verhalten soll, und was bei deutschen Unternehmen für die größten Schäden sorgt, erfahren Sie in unserem aktuellen E-Magazin DerTreasurer.

Koegler[at]dertreasurer.de