Schnelles Handeln ist für Treasurer nach einem Fake-President-Vorfall entscheidend. Ansonsten ist das Geld meistens weg.

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19.07.16
Software & IT

Die ersten Schritte nach der Cyber-Attacke

Nach einem Fake-President-Angriff sind die ersten 72 Stunden entscheidend. Diese Maßnahmen sollten Unternehmen und ihre Treasurer in jedem Fall einleiten.

Deutsche Treasury-Abteilungen haben massiv mit dem sogenannten Fake-President-Fraud zu kämpfen, bei dem sich Kriminelle als CEO ausgeben und Geld abzapfen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Hacker in Nordrhein-Westfalen durch diese Betrugsmasche von den dort ansässigen Mittelständlern bis zu 40 Millionen Euro entwendet haben. Doch wie sollten Unternehmen nach einem Vorfall reagieren? „Die ersten 72 Stunden nach Abfluss der Gelder sind entscheidend“, sagt Angelika Hellweger von der Kanzlei Wolf Theiss.

Asset Tracer helfen nach Fake President

Hellweger empfiehlt den Einsatz eines sogenannten „Asset Tracer“ binnen dieser Frist. Denn die Kriminellen zerlegen die erbeuteten Summen schnell in kleinere Beträge, die sie dann auf verschiedene Konten verteilen. Die Gesamtsumme führen die Angreifer erst später wieder zusammen. Asset Tracer können diese Bewegungen gut nachverfolgen. „Diese Spezialisten helfen den Behörden dann bei der Aufklärung des Vorfalls.“

Warum Unternehmen den eigenen Mitarbeitern nicht trauen dürfen und welche Maßnahmen noch wichtig sind, erfahren Sie im E-Magazin 14/2016 von DerTreasurer.

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