Das US-Softwarehaus Fireapps hat ein neues Business-Intelligence-Produkt auf den Markt gebracht, das das FX-Hedging optimieren soll.

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07.02.18
Software & IT

FX-Spezialist Fireapps startet BI-Tool

Fireapps hat eine neue Lösung für Business Intelligence gestartet. Das FX-Fintech setzt auf interaktive Dashboards – und die Mitarbeit seiner Kunden.

Das US-Softwarehaus Fireapps hat seine Cashflow-Anwendung weiterentwickelt und ein neues Produkt im Bereich der Business Intelligence (BI) auf den Markt gebracht. Das Fintech ist bislang vor allem auf das Management von Fremdwährungsexposures spezialisiert.

Mit dem neuen BI-Tool soll es Kunden nun möglich sein, bessere Entscheidungen zu treffen, indem sie ihre Daten aus der Finanz- und der Treasury-Abteilung verbinden können. Die App bereitet die Informationen grafisch auf, um die Qualität der ausgespuckten Zahlen anzuzeigen. Zudem gebe es interaktive Dashboards, die für eine größere Verständlichkeit der Fremdwährungsanalysen sorgen sollen. Das dürfte hilfreich sein, weil viele Treasurer immer noch mit der Aufbereitung von Reports kämpfen. 

Fireapps-Kunden sollen von neuer Software gegenseitig profitieren

Mit der neuen Technologie will Fireapps Ineffizienzen im FX-Management aufdecken, es solle „eine kontrollierte Infrastruktur“ entstehen, die der „Finanz- und Treasury-Abteilung dabei hilft, Abweichungen im Forecast aufzuzeigen und deren Ursprung zu finden“, sagt Corey Edens, Chief Solutions Officer bei Fireapps.

Das BI-Tool setzt dabei auch auf eine Zusammenarbeit mit den Fireapps-Kunden. Alle Nutzer sollen Input für die App liefern, wovon wiederum alle Unternehmen profitieren können. Die Standard-Software des Fintech prüft die Datenintegrität und hilft bei Hedging-Entscheidungen. Über eine Handelsplattform können die Währungssicherungen dann in das vorhandene Treasury-Management-System eingespielt werden.

Fireapps zählt Ericsson und Astra Zeneca zu seinen Kunden

Fireapps hat seinen Hauptsitz in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona, verfügt zudem über Niederlassungen in Portland, London und Frankfurt am Main. Das Fintech ist von verschiedenen ERP-Anbietern zertifiziert, darunter SAP und Oracle. Als Kunden nennen die US-Amerikaner den Telekommunikationskonzern Ericsson, den Chemiekonzern Dow Corning sowie den Arzneihersteller Astra Zeneca.

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