PwC und Bellin bieten „Treasury Analytics“ als Zusatz modul für Treasury Management Systeme

08.05.13 14:40

Individuelles Reporting

Von Markus Dentz

PricewaterhouseCoopers (PwC) kooperiert mit dem Systemhersteller Bellin. Die beiden Häuser haben in einem Gemeinschaftsprojekt ein Zusatzmodul an den Markt gebracht, das sich „Treasury Analytics“ nennt.

PWC kooperiert mit Bellin.

Bjørn Erik Pedersen

PWC kooperiert mit Bellin.

Bei dem neuen Modul handelt es sich um ein Reporting-Portal, das Daten direkt aus dem Treasury-Management-System tm5 von Bellin ziehen kann, aber auch aus anderen Quellen wie etwa SAP-Systemen. Der Schritt, den das Gemeinschaftprojekt geht, zielt besonders auf individualisiertes Reporting ab. „Wir beobachten einen Trend zum Individual-Reporting, insbesondere für das obere Management multinationaler Konzerne“, erklärt Martin Bellin (Foto), Geschäftsführer und Gründer des gleichnamigen Softwarehauses. „Wir sind davon überzeugt, dass diese Treasury-Funktionen sowohl an Bedeutung als auch an Individualität gewinnen werden“, erklärt Thomas Schräder, Partner im Bereich Corporate Treasury Solutions bei PwC in Düsseldorf.

Drei Themenblöcke

PwC und Bellin bieten „Treasury Analytics“

Martin Bellin

Treasury-Analytics ist webbasiert. Der Einstieg erfolgt über ein übergeordnetes „Dashboard“ mit den drei Themenblöcken „Liquidity & Cash Management“, „Asset & Liability Management“ und „Risk Management“. Die wichtigsten Kennzahlen kann das Set als Standardreports liefern, die auch grafisch aufbereitet werden. Für jeden der drei Themenblöcke steht ein weiteres Dashboard zur Verfügung: So lassen sich beispielsweise über „Liquidity & Cash Management“ der Finanzstatus, die kurzfristige Liquiditätsvorschau, die Kontobewegungen und die Liquiditätsplanung abrufen. Umfang und Ausgestaltung der Themenblöcke und ihrer Reports sind nach Aussagen von PwC und Bellin beliebig und individuell modellierbar.

Dentz[at]derTreasurer.de