Unternehmen fallen bei Wirtschaftsverbrechen erheblichen Fehleinschätzungen zum Opfer. Cybercrime ist auf dem Vormarsch.

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26.02.16
Software & IT

PwC: E-Crime ist auf dem Vormarsch

Unternehmen fallen bei Wirtschaftsverbrechen erheblichen Fehleinschätzungen zum Opfer. Eine Studie zeigt, welche Delikte für Finanzabteilungen die größte Gefahr darstellen.

Unternehmen schätzen die Risiken, die aus Wirtschaftsbetrug entstehen, häufig falsch ein. In einer am gestrigen Donnerstag veröffentlichten Studie des Beratungshauses PricewaterhouseCoopers gaben 71 Prozent der Befragten an, Angriffe auf mobile IT-Systeme seien eine der größten Schwachstellen. Tatsächlich liege die Gefahr bei lediglich 10 Prozent, schreibt PwC und beruft sich dabei auf die berichteten Fälle der Studienteilnehmer. Vor dem Abwerben von Mitarbeitern fürchten sich indes 68 Prozent. Die tatsächliche Gefahr liege wiederum etwa bei 10 Prozent.

Kopieren größte Gefahrenquelle für den Mittelstand

Die bei weitem größte Gefahrenquelle für Mittelständler sind der Befragung zufolge das Entwenden und Kopieren von Firmenunterlagen. Auf Platz zwei rangieren Angriffe auf stationäre IT-Geräte und -Systeme mit 20 Prozent. Für die Studie befragte PwC 720 deutsche Unternehmen, 22 Prozent der Antwortgeber arbeiten in der Finanzabteilung.

Wie viel das durchschnittliche Wirtschaftsdelikt kostet und wieso gerade Finanzabteilungen von Cybercrimes betroffen sind, erfahren Sie auf Seite 4 des E-Magazins 4/2016 von DerTreasurer.

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