TIS-CEO Jörg Wiemer: Der Cloudanbieter hat neue Produkte für den Zahlungsverkehr auf den Markt gebracht: Ein Financial Messaging Network und ein Payment-Factory- und Inhouse-Bank-Modul.

TIS

30.11.16
Software & IT

TIS launcht neue Produkte für den Zahlungsverkehr

Der Cloudanbieter TIS hat zwei neue Produkte für den Zahlungsverkehr auf den Markt gebracht. Diese sollen die Wertschöpfungskette ergänzen, erklärt CEO Jörg Wiemer.

Der Cloudanbieter TIS hat zwei neue Module für den Zahlungsverkehr auf den Markt gebracht. „Wir ergänzen durch die neuen Produkte unsere Wertschöpfungskette in dem Bereich“, sagt Jörg Wiemer, CEO von TIS. Kunden der Walldorfer können ab sofort das Financial Messaging Network der TIS nutzen. „Damit können Unternehmen nicht nur relevante Informationen für den Zahlungsverkehr transportieren, sondern auch Deal-Bestätigungen im MT300- und MT700-Format, Zahlungsankündigungen und weitere Dateien in beliebigen Formaten“, erklärt der TIS-Chef. Bei einem ersten Kunden sei das neue Modul schon im Einsatz.

TIS bietet jetzt Inhouse-Bank-Modul an

Als zweites Produkt hat TIS nun ein Payment-Factory- und Inhouse-Bank-Modul im Einsatz. „Dadurch können unsere Kunden ihren Zahlungsverkehr intern und extern abwickeln“, sagt Wiemer. Diese Lösung wird im ersten Halbjahr 2017 verfügbar sein. Bei den Kosten hält sich Wiemer bedeckt. Unternehmen können die Module wie gewohnt einzeln kaufen. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der ERP-Systeme, Banken und Bankkonten, die an das System angeschlossen werden, sagt Wiemer.

Die Implementierung könne von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern, je nach Umfang. Grundsätzlich werde nichts installiert, die neuen Produkte sind Software-as­-a-Service-­Lösungen oder reine Add-ons. Zielunternehmen sind international und national tätige Mittelständler und Konzerne, die komplexe Zahlungsverkehrsprozesse aufweisen und diese vereinfachen möchten.

Das Thema Sicherheit ist laut Wiemer die zentrale Voraussetzung für eine funktionierende Wertschöpfungskette. TIS ist unter anderem ein Partner des Finanznachrichtendiensleisters Swift, dessen Kunden zuletzt immer wieder Probleme mit Hackerangriffen hatten. „Wir investieren regelmäßig in die ISO-Zertifizierung und machen Penetrationstests. Wir haben einen starken Fokus auf Sicherheit“, sagt Wiemer. Zudem ist TIS bei SAP End-to-End integriert und vom Softwareriesen zertifiziert.

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