Skyline von New York City: Die neue US-Regulierung NYDFS 500 kann auch Treasurer treffen.

Allard1/iStock/Thinkstock/Getty Images

27.09.18
Software & IT

US-Regulierung kann auch Treasurer treffen

Eine neue US-Regulierung stellt höhere Anforderungen an die Cybersicherheit. Auch Zahlungsverkehrsdaten können davon betroffen sein.

Der US-Bundesstaat New York führt in diesen Tagen eine Regulierung zur Kontrolle von Cyberrisiken ein: die sogenannte NYDFS 500. Alle Finanzinstitute, die in dem US-Staat tätig sind, müssen sich an diese halten. Darunter fallen auch die Deutsche Bank, die Commerzbank und alle anderen Banken mit US-Geschäft und einer Niederlassung in New York.

Auch wenn die neue Richtlinie vornehmlich für Banken gilt, sollten sich deutsche Treasurer mit US-Geschäft mit der NYDFS 500 beschäftigen: "Sensitive Daten müssen künftig verschlüsselt werden", erklärt Uwe Kissmann, Cybersicherheitsexperte bei der Unternehmensberatung Accenture.

Multifaktorautentifizierung ist Pflicht

Darunter fallen vor allem Daten aus dem Zahlungsverkehr mitsamt Kontoinformationen. "Das gilt dann auch für Unternehmenskunden, die über die Systeme ihrer in New York ansässigen Banken Zahlungen abwickeln", sagt Kissmann. Eine Multifaktorauthentifizierung ist ebenso Pflicht. Treasury-Abteilungen, die diese noch nicht standardisiert einsetzen und mit New Yorker Banken zusammenarbeiten, sollten eine solche möglichst bald einführen.

Warum potentielle Strafen schwer abzuschätzen sind und welche Pflichten Banken künftig erfüllen müssen, erfahren Sie im vollständigen Artikel im E-Magazin 18/2018 von DerTreasurer.

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