Nils von Schoenaich-Carolath hat den Preos-Token ins Leben gerufen.

Preos

11.02.21
Software & IT

Die digitalen Aktienklone kommen

Die Immobilieninvestor Preos hat einen digitalen Zwilling für seine Aktien erstellt. Wie aufwendig das Projekt war, erzählt Treasurer Nils von Schoenaich-Carolath.

Es ist ein Novum am Finanzierungsmarkt: Der auf Büroimmobilien spezialisierte Investor Preos hat über seine Mutter Publity als laut eigenen Angaben erstes Unternehmen weltweit seine Aktien durch einen Blockchain-basierten „digitalen Zwilling“ (Token) verbrieft. In einem ersten Schritt hat Preos Ende 2020 Wertpapiere im Börsenwert von 230 Millionen Euro „tokenisiert“.

„Ein solcher Asset Based Token wurde unserer Beobachtung nach am Markt erwartet. Es handelt sich sozusagen um digitales Betongold“, wirbt Nils von Schoenaich-Carolath, Director Treasury & Digital Assets bei Publity, für das Projekt.

So funktioniert der Preos-Token

Und so sieht der „digitale Zwilling“ konkret aus: Der Token von Preos setzt auf der Ethereum-Blockchain auf und verbrieft wesentliche Aktionärsrechte. Dabei repräsentiert ein Token je eine Aktie des Unternehmens. Der Token-Inhaber hat einen digital gespeicherten Sachwert auf der Blockchain und jederzeit die Möglichkeit, seinen Token in eine konventionelle Preos-Aktie zu tauschen. Die tokenisierten Aktien, die dieselben Dividendenrechte und dasselbe Stimmrecht auf der Hauptversammlung von Preos haben wie alle anderen Unternehmensaktien, werden bei einem Sicherheitstreuhänder verwahrt.

Laut dem Treasury-Chef gibt es zwei Gründe für den digitalen Aktienklon. Welche das sind und wie das Treasury das Projekt angegangen ist, können Sie im vollständigen Artikel im E-Magazin 02/2021 nachlesen.

Eich[at]derTreasurer.de