Wie weit sind die Unternehmen mit der Umstellung auf S/4 Hana?

SAP

07.10.20
Software & IT

TMS-Anbieter schielen auf S/4 Hana-Migration

Immer mehr Unternehmen stellen auf S/4 Hana um. Welche Chancen ergeben sich daraus für TMS-Anbieter?

Bis 2027 müssen Unternehmen, die SAP einsetzen, auf die neue Plattform S/4 Hana umstellen. Deshalb müssen sich deutsche Treasury-Abteilungen auf Umrüstungen einstellen: Dem Deutschen Verband der SAP-Anwender (DSAG) zufolge haben erst 10 Prozent der Unternehmen auf S/4 Hana upgegradet, 40 Prozent planen es aber laut Studie in den kommenden drei Jahren.

Für Treasury-Abteilungen wirft das Update Fragen auf: Elektronische Zahlungen und die Einziehung von Kontoauszügen könnten nicht einfach angehalten und neu gestartet werden, sobald sie vollständig in S/4 Hana wieder aufgebaut und getestet wurden, wie Jörg Wiemer, Gründer und Strategieverantwortlicher des Zahlungsverkehrsspezialisten TIS, erklärt. Denn es kann Monate dauern, die vollständige Bankkonnektivität im neuen ERP-System einzurichten und alle Bankformate zu entwickeln, die für ausländische Transaktionen erforderlich sind.

So läuft die Migration ab

Prozesskontinuität sei deshalb dringend nötig, damit die Geschäfte auch während der Migration unterbrechungsfrei durchlaufen. Speziell die Anbieter von Zahlungsverkehrssoftware wittern hier ihre Chance. Während SAP selbst die eigenen Treasury- und Cash-Management-Funktionalitäten positioniert, plädiert etwa TIS für eine Entkoppelung von ERP- und Treasury-Funktionalitäten.

Prinzipien wie die Entkoppelung sind im Zahlungsverkehr gut anwendbar, da es eine natürliche Schnittstelle zum ERP-System ist, sagt Erol Bozak, Mitgründer und Produktchef bei TIS.

Wie die Auslagerung von Zahlungs- und Bankprozesse genau funktioniert, finden Sie nach dem Login im E-Magazin 18-2020.

Eich[at]derTreasurer.de

Keine Neuigkeiten aus dem Treasury mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos unser E-Magazin und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen im Treasury auf dem Laufenden.