Treasury
08.11.12 11:55

Zahlungsverkehr ist in den Finanzabteilungen ein Kernthema. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Prozessen läuft er seit Jahren nach demselben Schema. Innovationen setzen sich nur langsam durch – und das liegt auch an den Banken, sagt Markus Rupprecht, Vorstand von Traxpay, einem Anbieter von Software für den Zahlungsverkehr. „Die Banken haben keinen Anreiz, es besser zu machen. Teilweise verdienen sie mit den alten Prozessen“, kritisiert Rupprecht. Der Antrieb zu Veränderungen müsse daher aus den Unternehmen kommen. Rupprecht sieht besonders beim Thema Flexibilität noch Verbesserungsbedarf – sowohl, was die Datenmenge angeht, die mit einer Zahlung mitgeliefert werden kann, als auch mit Blick auf die Ausführung von Zahlungen. „Jeder wird nervös, wenn Facebook mal zehn Minuten ausfällt. Auf der anderen Seite ist es für einen Treasurer völlig normal, dass er Zahlungsverkehr nur zwischen 8 und 14 Uhr machen kann“, sagt Rupprecht.

 

Allerdings sieht er auch in den Unternehmen eine gewisse Skepsis gegenüber Neuerungen wie Cloud-Diensten. Wie man den Vorbehalten begegnen kann, welche Vorteile Innovationen aus dem Consumer-Bereich für Unternehmen mit sich bringen könnten und wie sich der Zahlungsverkehr in den nächsten Jahren verändern könnte, erklärt Rupprecht bei FINANCE-TV.

 

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