Talk
17.04.12 11:50

Fast alle Banken steuern ihr Risikomanagement auf Basis des Value-at-risk-Modells. Risikomanagementexperte Dr. Dirk Rogowski von Pall Mall Investment warnt, dass der Value at risk aber oft auf falschen Annahmen beruht: "Die Risikosteuerung auf Basis des VaR schießt damit am Ziel vorbei." Im FINANCE-Talk verrät Rogowski, dass manche Großbanken bereits nach Wegen jenseits des Value at risk suchen und erklärt, wie man die Risiken eines großen Portfolios seiner Erfahrung nach besser modellieren könnte.

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Das Russland-Geschäft bereitet deutschen CFOs großes Kopfzerbrechen: Die Zahlungsausfälle in dem Land sind zuletzt nach oben geschnellt, und damit auch die Entschädigungen, die Kreditversicherer leisten müssen. „Es wird in Russland zunehmend schwieriger, geltendes Recht durchzusetzen und Forderungen per Inkasso einzutreiben“, sagt Jochen Böhm, Risk Underwriting Director bei Coface. Wie der Kreditversicherer darauf reagiert und welche Absicherungsmöglichkeiten CFOs in Russland jetzt noch haben – Böhms Antworten hier bei FINANCE-TV.

Das Tabu ist gebrochen: Seit dem vergangenen Herbst reichen immer mehr Banken die Strafzinsen, die sie bei der EZB zahlen, an ihre Firmenkunden weiter. „Großen Firmenkunden müssen wir marktgerechte Zinsen in Rechnung stellen“, bestätigt Roland Weiß, Leiter Corporate Sales bei der DZ Bank im Interview mit FINANCE-TV. Wie CFOs im kurzfristigen Bereich noch eine positive Rendite erzielen können und welche Risiken sie dafür eingehen müssen, das erklärt Weiß im Talk bei FINANCE-TV.

Nach einer ausgeprägt langen und heftigen Sommerflaute kommt Unruhe auf unter den Investoren, Bankern und Emittenten am High-Yield-Markt. „Das ist nur eine normale Sommerschwäche“, beruhigt der High-Yield-Spezialist Matthias Minor bei FINANCE-TV. „Der Risikoappetit der Investoren ist nach wie vor hoch.“ Wann die abgeflossenen Gelder zurückkommen werden und was für ein Marktumfeld CFOs in den nächsten Monaten erwartet, verrät der Banker der Royal Bank of Scotland hier bei FINANCE-TV.

Nach zahllosen Pleiten und Skandalen herrscht seit einem Jahr Flaute am Mini-Bondmarkt, es finden kaum noch neue Emissionen ihren Weg an den Markt. Im Interview mit FINANCE-TV deutet Eric Leupold von der Deutschen Börse erstmals öffentlich an, dass der zentrale Handelsplatz der Mini-Bonds sich bald stärker engagieren wird, um die Schwächen des Segments auszumerzen, und den Mini-Bonds als Finanzierungsinstrument eine Zukunft zu sichern: „Irgendwann müssen wir auch Standards setzen. Mittelfristig wird sicher etwas passieren.“ Wo genau die Deutsche Börse ansetzen will und welche Verschärfung bereits auf dem Weg ist, erfahren Sie hier in der aktuellen Sendung von FINANCE-TV.

Der Markt für Hybridanleihen boomt: Über 7 Milliarden Euro Hybridkapital haben deutsche Unternehmen in diesem Jahr schon aufgenommen, rechnet die Société Générale vor. „Dafür zahlen die Unternehmen Kupons, die vor zwei Jahren noch bei einer normalen Anleihe üblich gewesen wären“, sagt Martin Wagenknecht, der bei der Bank den Bereich Debt Capital Markets in der DACH-Region leitet. Worauf CFOs bei Hybridanleihen achten müssen, und ob aus der Nischenfinanzierungsform ein Trend werden kann – die Antworten von Martin Wagenknecht sehen Sie hier im Interview bei FINANCE-TV.

Die heftigen Währungsschwankungen, insbesondere der Rubel-Verfall, haben Metro, Adidas und Stada zuletzt einen nennenswerten Teil ihrer Gewinne gekostet. „Diese Verluste ergeben sich vor allem daraus, dass Unternehmen Translationsrisiken, also Umrechnungseffekte, nicht absichern“, sagt Sven Jürgensen, Leiter Devisenhandel Firmenkunden bei der HSBC in Deutschland, im Interview mit FINANCE-TV. Warum CFOs diese FX-Risiken nicht hedgen, welche Lehren sie aus den aktuellen Turbulenzen ziehen können und warum sich Flexibilität im Währungsmanagement auszahlt – das erfahren Sie hier im Talk bei FINANCE-TV.