WEB-TV

28.05.18

Finanzkriminalist Seyfi Günay: „Bitcoin ist zu irrelevant für die Banken“

Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum erleben als Spekulationsobjekt einen Hype, im realen Wirtschaftsleben und Zahlungsverkehr spielen sie dagegen kaum eine Rolle. Der Finanzkriminalist Seyfi Günay von der Unternehmensberatung Lexis Nexis Risk Solutions glaubt auch nicht, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird: „Verglichen etwa mit Kreditkarten ist das Transaktionsvolumen, das die Bitcoin-Technologie zur Verfügung stellen kann, viel zu gering.“ Weiteres Problem: Bitcoin & Co. sind die Währungen des Darknets und kaum zu kontrollieren: „Die Technologie verändert sich schneller, als die Regulatorik und die Behörden reagieren können“, so Günay. Wie Unternehmen, Banken und Börsen trotzdem einen Fuß in die Bitcoin-Welt setzen können, erklärt er bei FINANCE-TV.

Ähnliche Sendungen

Covestro-CFO Toepfer: „Arbeiten permanent an unserer Effizienz“

Lieferengpässe bei Wettbewerbern haben Covestros Aktienkurs 2018 stark getrieben, binnen Jahresfrist hat sich der Kurs nun allerdings wieder halbiert. Dem konjunkturellen Gegenwind will das Bayer-Spin-off auf zwei Wegen begegnen: „Wir arbeiten permanent an unserer Effizienz, zugleich wollen wir weiter investieren“, betont CFO Thomas Toepfer. Das Unternehmen durchläuft ein Effizienzprogramm, gleichzeitig sollen aber die Investitionen von 900 Millionen auf 1,2 Milliarden Euro steigen. In welchem Segment zudem Zukäufe vorstellbar sind, welche M&A-Kriterien Covestro anlegt und wie er selbst als Schüler im Chemie-Unterricht abgeschnitten hat, verrät der CFO im Talk bei FINANCE-TV.

„Unternehmens-Compliance muss effizienter werden“

Beim Compliance-Budget kürzen, und gleichzeitig Geldwäsche und Korruption aus der eigenen Firma heraushalten? Das wird nicht funktionieren, warnt Finanzkriminalist Seyfi Günay.