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10.09.18

Gehälter: „Finance ist eine Zukunftsbranche“

In vielen Unternehmen stehen die Gehaltsgespräche vor der Tür. Springen auch in diesem Jahr für die Finanzspezialisten wieder satte Gehaltserhöhungen heraus? Die Recruiterin Katharina Hain von der Agentur Hays hält das für wahrscheinlich: „Wir haben immer noch einen Kandidatenmarkt, und Finance ist eine Zukunftsbranche. Die CFOs haben erkannt, dass sie die Geldbeutel aufmachen müssen“, sagte sie im Interview mit FINANCE-TV. Wie weit sie die Schatulle öffnen und welche Finanzer im Gehaltspoker aktuell die besten Karten haben, erfahren Sie hier im FINANCE-TV-Talk.

Ähnliche Sendungen

„Krypto-Assets sind ein Paradigmenwechsel“

Um Krypto-Assets ist ein regelrechter Hype entstanden. Längst geht es um mehr als Bitcoin und Blockchain: Spezialfonds ermöglichen es Anlegern mittlerweile auch schon, in die dahinterliegende Infrastrukturtechnologie zu investieren. „Die Technologie steht noch ganz am Anfang. Für Investoren bietet das exponentielle Wachstumschancen”, verspricht Laurenz Apiarius, Gründer des Asset-Managers Blockwall, der nach eigenen Angaben den ersten von der Finanzaufsicht Bafin zugelassenen reinen Krypto-Asset-Fonds aufgelegt hat. Warum Krypto-Assets einen Paradigmenwechsel darstellen, was die neue Anlageklasse von Venture Capital unterscheidet, und was Investoren vor Betrügern schützt – Apiarius‘ Antworten heute hier bei FINANCE-TV.

Bilanzpolizei-Chef Ernst: „Geldbußen bringen nichts“

Ob Enron, Steinhoff oder KTG Agrar: Immer wieder erschüttern Bilanzskandale die Finanzmärkte. Um diese zu verhindern, wurde vor rund 13 Jahren die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) gegründet. „Seitdem ist die Fehlerquote runtergegangen, und gute Bilanzierung hat eine höhere Gewichtung in den Finanzabteilungen bekommen“, sagt der DPR-Chef Edgar Ernst im Talk mit FINANCE-TV. Trotzdem: Immer noch machen Unternehmen Fehler in der Bilanzierung. Woran das liegt und warum Geldbußen auch keine Lösung sind – der Talk mit Edgar Ernst.

Controlling-Experte Niels Dechow: „Altmodische Controller braucht man nicht mehr“

„Controlling ist Coaching, nicht Kontrolle“, findet Niels Dechow, Dozent für Controlling an der European Business School (ebs). Bei FINANCE-TV warnt er, dass das Controlling in zehn Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein werde. Agilität, horizontales Leadership und das Verschwinden von Top-Down-Planungen werden diesen Wandel seiner Einschätzung nach prägen. „Altmodische Controller braucht man nicht mehr“, lautet sein hartes Urteil. Wie genau diese stille Revolution ablaufen und was in ihrem Zuge auf CFOs und Controller alles zukommen wird – Niels Dechow stellt sich den Fragen von FINANCE-TV.

BGH-Urteil: „Insolvenzverfahren werden teurer“

Rickmers, Beate Uhse, Air Berlin, Solarworld – bei Großinsolvenzen sind Eigenverwaltungsverfahren inzwischen zum Standard geworden. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs ist nun klar: Für CFOs birgt dieses Verfahren hohe Haftungsrisiken. „Sie können künftig nicht nur von Gesellschaftern, sondern auch von Gläubigern belangt werden“, sagt Robert Simon, selbstständiger Sanierungsexperte und Interimsmanager. Er glaubt: „Die Verfahren werden durch das Urteil teurer.“ Warum das so ist und wie sich CFOs schützen können, das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

Forensik-Experte Kiess: „Bei Verdachtsfällen nicht vorschnell handeln“

Auffällige Buchungen, merkwürdige Beraterverträge: Wenn der Verdacht aufkommt, ein Mitarbeiter könnte sich bereichert haben, bedeutet dies für CFOs Stress: „Jede Untersuchung ist eine Krisensituation“, sagt Raphael Kiess, Managing Director im Bereich Disputes and Investigations bei Alvarez & Marsal.

 

Dennoch plädiert er dafür, auch in dieser Situation die Ruhe zu bewahren. Oberstes Gebot müsse es sein, mögliche Beweise zu sichern. „Dafür muss man auch die IT-Abteilung einbeziehen.“ Welche Warnsignale CFOs erkennen sollten, um Unregelmäßigkeiten zu entdecken, wie Forensiker bei Verdachtsfällen vorgehen und wie hoch ihre Aufklärungsquote ist, verrät Kiess im Talk bei FINANCE-TV.

 

SAP S/4 Hana: „Erst 3 Prozent haben umgestellt“

Schnell, innovativ und geradezu revolutionär: So pries SAP das neue ERP-System S/4 Hana an, das 2015 auf den Markt kam. Doch seitens der Unternehmen regte sich auch Kritik: zu teuer und zeitaufwendig in der Umstellung. Heute, drei Jahre später, haben erst 3 Prozent auf das neue System umgestellt, berichtet Marco Lenck, Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG). Grund: „Die Umstellung ist eine Operation am Herzen des Unternehmens.“ Welche Erfahrungen Konzerne bisher bei der Implementierung von SAP S/4 Hana gesammelt haben und wie die Umstellungsquote in ein paar Jahren aussehen wird – Marco Lenck im Talk mit FINANCE-TV.