Treasury
07.12.17 11:55

Vier Übernahmen in einem Jahr – nach dem Einstieg des Finanzinvestors Waterland drückt der Treasury-Softwareanbieter Hanse Orga auf das Gaspedal. Und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht: „Wir wollen weiter zukaufen“, kündigt Christoph Dubies, Chief Strategy Officer des Hamburger Softwarehauses, bei FINANCE-TV an. In welchen Bereichen Deals vorstellbar sind, wie sich Hanse Orga von Wettbewerbern differenzieren will und welche Rolle die Cloud-Technologie dabei spielt – Dubies‘ Antworten sehen Sie nur hier bei FINANCE-TV.

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Treasury spielt sich längst nicht mehr nur in den Firmenzentralen ab, weltweit greifen Treasurer und Finanzchefs inzwischen mobil auf die Firmendaten zu. „Die CFOs treiben das voran“, hat Treasury-Softwareanbieter Martin Bellin beobachtet. Aus gutem Grund, wie er meint: „Das ist längst keine Spielerei mehr. Unternehmen öffnen sich ganz neue Welten, wenn sie ihre Systeme mobil machen.“ Doch die Debatte um die Datensicherheit lastet nicht erst seit der NSA-Affäre auf dem Thema. Wie er selbst die Datensicherheit einschätzt, wo die größten Gefahren lauern und für wie sicher er den Datentransfer über das Swift-Netzwerk hält – das Treasury-Interview mit Martin Bellin hier bei FINANCE-TV.

Nicht nur Großkonzerne, auch viele Mittelständler sind inzwischen international aufgestellt und arbeiten mit Tochterfirmen und Banken rund um den Globus zusammen. Bei der Einbindung der internationalen Töchter in das zentrale Treasury stehen viele Mittelständler aber noch am Anfang, meint Treasury-Softwareanbieter Martin Bellin. Er hält inzwischen auch das ursprünglich für die Interbankenkommunikation gestartete Netzwerk Swift für mittelstandsfähig: „Das ist noch als teuer und komplex belegt“, räumt er ein. Inzwischen könnten Mittelständler aber schon für „wenige Hunderte Euro im Monat“ daran teilnehmen. Welche Voraussetzungen ein Mittelständler für eine Vernetzung schaffen muss, welche Fortschritte die Automatisierungsbemühungen in papierlastigen Domänen wie Trade Finance machen und bis wann internationale Treasury-Prozesse nach Meinung von Martin Bellin sogar nahezu ganz ohne Papier auskommen werden, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Mit der Fake-President-Masche haben Betrüger Millionen erbeutet, prominente Opfer wie der Automobilzulieferer Leoni und der Flugzeugkomponentenhersteller FACC sind nur die Spitze des Eisbergs: „Etwa jeder zehnte Kunde hat schon einmal Geld an Betrüger überwiesen“, sagt Andreas Schulz, Berater bei dem Treasury-Softwarehaus Litreca im Interview mit FINANCE-TV. Warum die Fake-President-Masche immer noch funktioniert, welche neuen Tricks die Betrüger anwenden und wie vermeintliche Schutzmaßnahmen für Unternehmen sogar zur Gefahr werden können, das sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

Der Schuldscheinmarkt boomt. In den ersten sechs Monaten hat der Markt mit einem Emissionsvolumen von über 13 Milliarden Euro erneut einen Rekord aufgestellt. Doch mit dem Hype wachsen auch die Zweifel: „Einige der Debütemittenten sind nicht kapitalmarktfähig“, warnt Gerald Christoph Dorsch, Leiter Credit Rating bei Feri EuroRating. Welche Entwicklungen dem Rating-Spezialisten besondere Sorgen bereiten, warum er den Trend zu Jumbo-Transaktionen kritisch sieht und wie Dorsch die Rolle der arrangierenden Banken einschätzt – das sehen Sie nur hier bei FINANCE-TV.

Der Bondmarkt boomt: In den ersten zwei Wochen 2017 haben Unternehmen Euro-Anleihen über 17 Milliarden Euro platziert – so viel wie seit über vier Jahren nicht mehr. „2017 gilt: Je früher man an den Markt geht, desto besser“, sagt Christoph Paul, DCM-Banker bei der Crédit Agricole CIB im Interview mit FINANCE-TV. Denn die exzellenten Konditionen aus dem vergangenen Herbst sind wohl passé. Warum das so ist und wie die Zinswende konkret abläuft – Pauls Prognosen hier bei FINANCE-TV.

Der Passauer Hemdenhersteller Eterna hat gestern innerhalb von nur zwei Stunden 35 Millionen Euro platzieren können. Der mit 8 Prozent verzinste erste Mini-Bond eines Private-Equity-geführten Unternehmens ging zu 57 Prozent an institutionelle Investoren und zu 43 Prozent an Privatanleger. Allerdings muss Eterna deutlich mehr bezahlen als der Bielefelder Hemdenhersteller Seidensticker , dessen im Frühjahr begebene 6-jährige Anleihe (7,25 Prozent-Kupon) bei 106 notiert. Das entspricht einer aktuellen Rendite von 5,8 Prozent. Auch das Rating ist mit BB- (Creditreform) schwächer.

 

„Eterna hat eine hohe Refinanzierungsfähigkeit nachgewiesen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Peter Rentsch im FINANCE-TV-Interview. Und verspricht: „Das Geld bleibt im Unternehmen.“ Durch die Anleiheemission hat der Konzern seine finanzielle Flexibilität deutlich erhöhen können. Wie lange die beiden seit 2006 engagierten Finanzinvestoren Quadriga Capital und Alpha noch im Konzern bleiben wollen und wie Eterna seinen Wertschöpfungsanteil weiter erhöhen will, erfahren Sie im Interview bei FINANCE-TV.