Programm
Das Programm der 23. Deutschen Investorenkonferenz wird ab Februar 2026 zur Verfügung stehen.
Ab 9.00 Uhr
Registrierung und Begrüßungskaffee
9.30 – 9.45 Uhr
Begrüßung
Aurélia Normand
Head of Transaction Banking &
Global Head of Network Banking,
BNP Paribas
Sarah Backhaus
Redakteurin,
DerTreasurer
Antonia Kögler
Redaktionsleiterin,
DerTreasurer
9.45 – 10.30 Uhr
Diskussionsrunde
Wie wirken sich geopolitische Risiken auf das Treasury aus?
Handelskonflikte, Sanktionen und geopolitische Spannungen stellen Treasury-Abteilungen vor völlig neue Herausforderungen: Länder werden mit kurzer Vorwarnzeit von Zahlungslisten gestrichen, Währungen geraten unter Druck, und neue Zölle verändern Cash-Flow-Strukturen fundamental. In diesem Programmpunkt diskutieren Experten, wie Treasurer ihre Strategien anpassen, welche konkreten Fragestellungen sie täglich beschäftigen und wie sie ihr Unternehmen gegen politische Risiken absichern.
Andrej Ankerst
Head of Cash Management
Germany, Switzerland, Austria
and Central & Eastern Europe,
BNP Paribas
Peter Bauschke
Head of Group Treasury,
Schaeffler AG
Derk Wetzold
Head of Corporate Treasury,
Covestro AG
Simon Pex
Managing Director,
Carlyle Group
10.30 – 11.00 Uhr
Makrovortrag
Weitere Informationen folgen in Kürze
Europa steht vor einer doppelten Transformation: der umfassendsten Reindustrialisierung seit Jahrzehnten und dem gleichzeitigen Ausbau wirtschaftlicher und verteidigungspolitischer Souveränität. Diese Herausforderung erfordert mehr als (privates) Kapital – sie verlangt strategische Partnerschaften und unternehmerisches Know-how. Ein Impuls von Simon Pex (Carlyle) zeigt, welche Rolle Private Equity dabei spielt, und wie es damit insbesondere den deutschen Mittelstand, dem eine Schlüsselrolle in diesem Transformationsprozess zukommt, unterstützt.
Michal Dybula
Chefvolkswirt,
BNP Paribas
11.00 – 11.15 Uhr
Kaffeepause
11.15 – 12.00 Uhr
Praxisvortrag
BMW Group: Realtime Treasury und die Auswirkungen auf das globale Cash Management
Die BMW Group ist dabei, ihren Zahlungsverkehr im Euroraum auf SEPA-Instant-Payments umzustellen. Auch im globalen Zahlungsverkehr hat der Konzern bereits Lösungen gefunden, um Geld Near-Realtime zu transferieren. Das führt zu vielen Vorteilen im Cash Management.
Oliver Brecheisen
Leiter Treasury Governance,
Enabling und Operations,
BMW Group
Dr. Christian-Max Ullrich
Head of Liquidity, Financial
Market Risks, Konzernfinanzierung,
BMW Group
12.00 – 12.30 Uhr
Speed-Networking
Europa steht vor einer doppelten Transformation: der umfassendsten Reindustrialisierung seit Jahrzehnten und dem gleichzeitigen Ausbau wirtschaftlicher und verteidigungspolitischer Souveränität. Diese Herausforderung erfordert mehr als (privates) Kapital – sie verlangt strategische Partnerschaften und unternehmerisches Know-how. Ein Impuls von Simon Pex (Carlyle) zeigt, welche Rolle Private Equity dabei spielt, und wie es damit insbesondere den deutschen Mittelstand, dem eine Schlüsselrolle in diesem Transformationsprozess zukommt, unterstützt.
12.30 – 13.30 Uhr
Mittagspause
13.30 – 14.00 Uhr
Praxisvortrag
SAP S/4HANA im Treasury: Wie Miele Chancen und Herausforderungen der S/4 Transformation für das Treasury nutzt
Welche SAP-Module und Integrationen bringen echten Mehrwert im Treasury – und wo endet der pragmatische Kompromiss? Miele hat sich diese Frage gestellt. Cash Management und Risk Management laufen heute auf SAP, der Zahlungsverkehr integriert über TIS. Der Treasurer gibt Einblick in den Entscheidungsprozess, die Einbettung in die S/4 Transformation, die Learnings aus einem komplexen Implementierungsprojekt und erklärt, warum Integration und Datenqualität die Grundlage für die nächsten Schritte sind. Mit einem Ausblick auf das, was SAP künftig im Treasury – gerade mit Blick auf KI – leisten könnte.
André Pointke
Vice President Treasury,
Miele & Cie. KG
Jens Kretschmar
Director,
PwC
14.00 – 14.45 Uhr
Praxisvortrag
Wie BASF mit einem selbst entwickelten KI-Tool die Liquiditätsplanung transformiert
Das BASF-Treasury macht es vor: Mit dem selbst entwickelten „Algorithm-Based Cashflow (ABC) Forecast" ermittelt das Treasury den Sechsmonats-Liquiditätsplan der BASF-Gruppe automatisch – schneller, effizienter und präziser als je zuvor. Joanna Scheinker, Financial Planning Manager bei BASF, gibt in diesem Programmpunkt Einblicke in die Praxis: Wie wurden über zehn Jahre Daten aufbereitet? Was kann das System – und was nicht?
Dr. Joanna Scheinker
Financial Planning,
BASF SE
14.45 – 15.15 Uhr
Networking-Session
Das anspruchsvolle Deal-Umfeld fordert Kreativität von Private Equity. Gefragt sind längst nicht nur vollständige Übernahmen, sondern immer öfter auch Mehrheits- oder Minderheitsbeteiligungen. Doch welche rechtlichen Weichen sollten Finanzinvestoren schon beim Einstieg stellen, damit die Zusammenarbeit ein voller Erfolg wird – vor allem, wenn man keine Kontrollmehrheit hält? Die beiden Rechtsexperten Alexander Jüngst und Mark Rossbroich (Heuking) erörtern die wichtigsten Aspekte – von der Governance bis zur Exit-Planung und -Umsetzung.
15.15 – 15.45 Uhr
Kaffeepause
15.45 – 16.15 Uhr
Vortrag
Adressdaten in Zahlungen: Neue Anforderungen zwischen Technik und Steuerpflicht
E-Rechnungspflicht, ISO 20022 und verschärfte Tax Compliance – Steuerbehörden fordern zunehmend strukturierte Adressdaten in Zahlungsnachrichten, um Transaktionen automatisch mit Rechnungen abzugleichen und Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Doch viele Unternehmen sind sich der Tragweite nicht bewusst: Legacy-Systeme speichern Adressen nur als Freitext, ERP und Treasury-Systeme müssen aufwändig angepasst werden, und die internationalen Datenformate sorgen für technische Kopfschmerzen.
Björn Scharfschwerdt
Partner,
Deloitte
16.15 – 16.45 Uhr
Vortrag
Von Transparenz zu Kontrolle: Echtzeit-Cashflow und vertrauenswürdige KI für das moderne Treasury
Daten in Echtzeit zu sehen ist gut – sie wirklich zu beherrschen ist besser. In diesem Programmpunkt zeigt ein Experte, wie Treasury Teams den entscheidenden Schritt von bloßer Transparenz hin zu echter Kontrolle vollziehen: durch zeitnahere und zuverlässigere Einblicke, die Produktivität steigern und Entscheidungen beschleunigen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie vertrauenswürdige KI und eine stärkere systemische Vernetzung manuelle Prozesse ablösen, Arbeitsabläufe schlanker machen und das Vertrauen ins Liquiditätsmanagement nachhaltig stärken können. Abgerundet wird der Programmpunkt mit einem Ausblick auf die Entwicklungen, die das Treasury als nächstes herausfordern werden.
Cyrille Oudard
Business Value Advisory
Director EMEA,
Kyriba
16.45 – 17.15 Uhr
On-Stage-Interview
Welche Rolle werden Stable Coins in Zukunft spielen?
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Kein Private-Equity-Investor gibt es gern zu, doch sie existieren: Sanierungsfälle im Portfolio. Wenn die Beteiligung einen moderaten Leverage aufweist, stehen die Chancen gut, dass das Unternehmen refinanziert werden kann. Anders sieht es hingegen aus, wenn ein Private-Debt-Fonds eine teure Unitranche bereitgestellt hat, die die Verschuldung in die Höhe treibt. Wie Finanzinvestoren damit am besten umgehen, berichten die beiden Sanierungsexperten Matthias Müller und Volker Riedel (Dr. Wieselhuber & Partner).
Martin Postweiler
COO,
finAPI GmbH
Antonia Kögler
Redaktionsleiterin,
DerTreasurer
Florian Wolf
CEO,
YourPrevention
17.15 – 17.25 Uhr
Schlusswort
Kein Private-Equity-Investor gibt es gern zu, doch sie existieren: Sanierungsfälle im Portfolio. Wenn die Beteiligung einen moderaten Leverage aufweist, stehen die Chancen gut, dass das Unternehmen refinanziert werden kann. Anders sieht es hingegen aus, wenn ein Private-Debt-Fonds eine teure Unitranche bereitgestellt hat, die die Verschuldung in die Höhe treibt. Wie Finanzinvestoren damit am besten umgehen, berichten die beiden Sanierungsexperten Matthias Müller und Volker Riedel (Dr. Wieselhuber & Partner).
Sarah Backhaus
Redakteurin,
DerTreasurer
Antonia Kögler
Redaktionsleiterin,
DerTreasurer
Florian Wolf
CEO,
YourPrevention
Im Anschluss
Get-together
Genderhinweis: Wir streben an, gut lesbare Texte zu veröffentlichen und dennoch in unseren Texten alle Geschlechter abzubilden. Das kann durch Nennung des generischen Maskulinums, Nennung beider Formen („Unternehmerinnen und Unternehmer“ bzw. „Unternehmer/-innen“) oder die Nutzung von neutralen Formulierungen („Studierende“) geschehen. Bei allen Formen sind selbstverständlich immer alle Geschlechtergruppen gemeint – ohne jede Einschränkung. Von sprachlichen Sonderformen und -zeichen sehen wir ab.












