Jakob Eich, Autor bei DerTreasurer https://www.dertreasurer.de/ueber-uns/redaktion/jakob-eich/ Nachrichten für Finanzverantwortliche Wed, 25 Feb 2026 16:39:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.dertreasurer.de/wp-content/uploads/2022/08/cropped-DerTreasurer-Favicon-32x32.png Jakob Eich, Autor bei DerTreasurer https://www.dertreasurer.de/ueber-uns/redaktion/jakob-eich/ 32 32 FIS stockt für Wachstum personell auf https://www.dertreasurer.de/news/personalien/fis-stockt-fuer-wachstum-personell-auf-51550/ Thu, 26 Feb 2026 07:44:00 +0000 https://www.dertreasurer.de/?p=51550 Der Finanzsoftwarekonzern FIS möchte seine Geschäfte im DACH-Raum ausbauen und will das Team aufstocken. Foto: Timon – stock.adobe.com

FIS will im DACH-Raum wachsen und baut dafür sein Team aus. Zwei Schlüsselpositionen hat der Finanzsoftwarekonzern nun besetzt – weitere sollen folgen.

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Der Finanzsoftwarekonzern FIS möchte seine Geschäfte im DACH-Raum ausbauen und will das Team aufstocken. Foto: Timon – stock.adobe.com

FIS will im DACH-Raum wachsen und baut dafür sein Team aus. Zwei Schlüsselpositionen hat der Finanzsoftwarekonzern nun besetzt – weitere sollen folgen.

Der Finanzsoftwarekonzern FIS bereitet sich auf weiteres Wachstum im DACH-Raum vor und stellt dafür auch personell nach, wie DerTreasurer exklusiv erfahren hat. „Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden und unsere Kunden noch besser begleiten zu können, erweitern wir unser Team deutlich“, sagt Kevin Melliger, Head of Sales DACH & CEE bei dem US-Konzern.

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Herita will den SCF-Markt aufmischen https://www.dertreasurer.de/news/supply-chain-finance-scf/herita-will-den-scf-markt-aufmischen-51448/ Fri, 13 Feb 2026 08:47:19 +0000 https://www.dertreasurer.de/?p=51448 Das Herita-Management: Christoph Iwaniez (links), Benjamin Jones (Mitte) und Felix Kollmar. Foto: Herita Technologies

Das Fintech Herita hat sich daran gemacht, den Handelswechsel zu digitalisieren. Findet das junge Unternehmen seine Nische im SCF-Markt?

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Das Herita-Management: Christoph Iwaniez (links), Benjamin Jones (Mitte) und Felix Kollmar. Foto: Herita Technologies

Das Fintech Herita hat sich daran gemacht, den Handelswechsel zu digitalisieren. Findet das junge Unternehmen seine Nische im SCF-Markt?

Ein neuer Spieler betritt das Feld im Bereich Supply Chain Finance. Das Fintech Herita Technologies setzt sich zum Ziel, in diesem Markt Fuß zu fassen und eine altbekannte Herausforderung für Unternehmen zu lösen: Lieferanten wollen ihr Geld möglichst schnell erhalten, während Einkäufer so spät wie möglich zahlen möchten. Besonders bei einem ungleichen Kräfteverhältnis zwischen den Parteien führt fehlende Liquidität häufig dazu, dass Lieferanten, die lange Zahlungsziele überbrücken müssen, immer wieder in Schwierigkeiten geraten.

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Technosis: die Allrounder aus Hamburg https://www.dertreasurer.de/news/technologie-im-treasury/technosis-die-allrounder-aus-hamburg-51422/ Thu, 12 Feb 2026 07:08:00 +0000 https://www.dertreasurer.de/?p=51422 Technosis gehört nicht zu den großen Anbietern, ist bei seinen Kunden aber beliebt. Foto: Technosis

Unberührt von M&A-Deals positioniert Technosis seit Jahren sein Ataq-System – vom Risikomanagement bis zum Zahlungsverkehr. Welche Themen die Hanseaten derzeit bewegen, zeigt der neueste Teil unserer Technologie-Serie.

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Technosis gehört nicht zu den großen Anbietern, ist bei seinen Kunden aber beliebt. Foto: Technosis

Unberührt von M&A-Deals positioniert Technosis seit Jahren sein Ataq-System – vom Risikomanagement bis zum Zahlungsverkehr. Welche Themen die Hanseaten derzeit bewegen, zeigt der neueste Teil unserer Technologie-Serie.

Im Treasury-System-Markt geraten kleinere Softwarehäuser neben den großen Anbietern leicht in Vergessenheit. Sie treten nicht mit riesigen Marketing-Budgets und enormen Entwicklungskapazitäten auf, liefern aber solide Arbeit – und haben eine treue Fangemeinde in der Treasury Community. So auch Technosis, die mitten in der Hamburger City, zwischen Binnenalster und Speicherstadt, residieren.

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Serrala kauft KI-Spezialisten für E-Invoicing https://www.dertreasurer.de/news/technologien/serrala-kauft-ki-spezialisten-fuer-e-invoicing-51435/ Wed, 11 Feb 2026 15:23:06 +0000 https://www.dertreasurer.de/?p=51435 Serrala ist wieder M&A-seitig aktiv geworden und kauft den E-Invoice-Spezialist Cevinio. Foto: Serrala

Serrala baut sein Angebot in der Rechnungsautomatisierung aus und kauft den E-Invoicing- Spezialisten Cevinio. Der Deal passt in die Pläne der Norddeutschen.

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Serrala ist wieder M&A-seitig aktiv geworden und kauft den E-Invoice-Spezialist Cevinio. Foto: Serrala

Serrala baut sein Angebot in der Rechnungsautomatisierung aus und kauft den E-Invoicing- Spezialisten Cevinio. Der Deal passt in die Pläne der Norddeutschen.

Der Finanzsoftwareanbieter Serrala übernimmt den E-Invoicing– und Accounts-Payable(AP)-Spezialisten Cevinio. Das gab Serrala in einer Mitteilung bekannt. Mit dem Zukauf will Serrala sein Angebot rund um die Automatisierung von Procure-to-Pay-Prozessen ausbauen – insbesondere im Bereich elektronischer Rechnungsstellung und Rechnungsverarbeitung.

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Ripple, Embat, Pleo: Die Herausforderer im TMS-Markt https://www.dertreasurer.de/news/technologie-im-treasury/ripple-embat-pleo-die-herausforderer-im-tms-markt-51266/ Thu, 29 Jan 2026 07:56:00 +0000 https://www.dertreasurer.de/?p=51266 Sich im Markt für Treasury-Systeme festzukrallen ist eine schwierige Aufgabe. Wem gelingt es? Foto: Soloviova – stock.adobe.com

Der TMS-Markt scheint gesättigt, dennoch trauen sich immer wieder neue Anbieter in den Markt. Sie bieten eine Mischung aus neuen Technologieansätzen und schielen auf spezielle Kundengruppen.

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Sich im Markt für Treasury-Systeme festzukrallen ist eine schwierige Aufgabe. Wem gelingt es? Foto: Soloviova – stock.adobe.com

Der TMS-Markt scheint gesättigt, dennoch trauen sich immer wieder neue Anbieter in den Markt. Sie bieten eine Mischung aus neuen Technologieansätzen und schielen auf spezielle Kundengruppen.

Am Markt für Treasury Management Systeme (TMS) mangelt es nicht an Wettbewerb, ganz im Gegenteil. Die etablierten Größen wie Coupa, Ion oder FIS dominieren das Geschäft. Sie verfügen über erhebliche Entwicklungskapazitäten und eine breite Kundenbasis.  

Und doch wagen sich immer wieder neue Anbieter in dieses umkämpfte Feld, die ebenfalls ihren Anteil vom Markt abhaben möchten. Sie positionieren sich häufig mit innovativen Technologieansätzen und richten sich oft an spezielle Kundengruppen. DerTreasurer stellt die wichtigsten Akteure vor.

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Technologie im Treasury

Ein Fehlgriff beim Softwareanbieter kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Nerven. Doch warum ist die Entscheidung so schwierig – und welche Lösung passt wirklich? DerTreasurer stellt die wichtigsten Anbieter vor und zeigt aktuelle Trends auf.

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GTreasury: Mit Ripple auf Disruptionskurs

Ein Neuling ist das erste Haus in dieser Reihe sicherlich nicht: GTreasury blickt auf rund 40 Jahre Erfahrung im TMS-Markt zurück. In Deutschland spielte der US-amerikanische Anbieter jedoch lange nur eine untergeordnete Rolle. Vor wenigen Monaten übernahm der US-Konzern Ripple das TMS-Haus und bereitete damit den Einstieg der Amerikaner in den Treasury-Markt vor. Erst kürzlich wurde das Produkt Ripple Treasury, powered by GTreasury, auf den Markt gebracht.

Das Unternehmen plant, auch im deutschsprachigen Raum stärker zu wachsen. Gökhan Nazenin, Regional Sales Director DACH & CEE bei GTreasury, erklärte im Gespräch mit DerTreasurer im November: „Wir haben unsere personellen Kapazitäten verstärkt und wollen vor allem mittelständische Unternehmen ansprechen, nicht die großen Konzerne.“ Das Unternehmen fokussiert sich auf Firmen mit einem Umsatz von mindestens 200 Millionen Euro und bis zu 5 Milliarden Euro. Zuletzt konnte der Softwarekonzern die Treasury-Expertin Meltem Develioglu für sich gewinnen.

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Das plant GTreasury im DACH-Raum

Die milliardenschwere Übernahme des TMS-Anbieters GTreasury hat hohe Wellen geschlagen. Was bringt die Übernahme durch den US-Konzern Ripple?

Neben klassischen Treasury-Themen setzen die Partner Ripple und GTreasury auch auf Blockchain-Technologie. Derzeit baut Ripple zudem ein eigenes Swift-Netzwerk auf, wie Nazenin verriet. Ripple verfügt bereits über eine bestehende Infrastruktur, die es ermöglicht, internationale Zahlungen rund um die Uhr in Echtzeit abzuwickeln.

Mit der finanziellen Power von Ripple und einem innovativen Technologieansatz kommen GTreasury und Ripple mit einem starken Angebot auf den DACH-Markt. Doch trotz dieser Voraussetzungen wird es eine Herausforderung sein, den etablierten Anbietern Marktanteile abzunehmen. Auch diese werden auf die neuen Angebote reagieren, wenn das Produkt von Ripple Treasury bei den Kunden gut ankommt.

Pleo: Soft Launch im Treasury-Markt

Vor genau einem Jahr kündigte das Softwarehaus Pleo seinen Einstieg in den Treasury-Markt an. Damals gab der Finanzsoftwareanbieter bekannt, seine Produktpalette um eine Cash-Management-Lösung zu erweitern. Pleo ist fokussiert darauf, dass Treasury-Abteilungen liquide Mittel, die nicht benötigt werden, über ein Anlagekonto verwalten können, auf dem eine monatliche Rendite erzielt wird. „Außerdem reduzieren wir mit unseren Multiwährungskonten, dem integrierten Währungstausch und der Multiwährungskarte Ihre Devisengebühren“, heißt es weiter.

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Treasury-Software: So will Pleo in Deutschland Fuß fassen

Mit einer Cash-Management-Lösung wagt Pleo den Einstieg in den deutschen Markt für Treasury-Systeme. Das sind die weiteren Pläne der Dänen.

Einen groß angelegten Angriff auf die Konkurrenz plant Pleo jedoch nicht. „Wir gehen mit einer gewissen Demut an die Sache heran“, sagte Amit Kahana, Head of Credit, Treasury und Cash Management Offering bei Pleo, im Gespräch mit DerTreasurer. Zunächst wurde die Treasury-Suite für bestehende Pleo-Kunden ausgerollt, die das Angebot optional hinzubuchen konnten. „Wir möchten Unternehmen zunächst dabei unterstützen, ihre bestehenden Prozesse zu automatisieren“, so Kahana. Für Neukunden soll das Produkt im Laufe dieses Jahres verfügbar werden.

Die Zielgruppe von Pleo sind kleinere und mittelgroße Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 15 Millionen und 100 Millionen Euro. „Für diese Unternehmen war das Treasury lange wenig entwickelt und oft in der Buchhaltung angesiedelt. Wir nehmen jedoch eine stärkere Professionalisierung wahr“, erklärte Kahana. „Viele dieser Unternehmen haben mittlerweile eine ausgeprägte Treasury-Funktion. Sie benötigen Tools, die ihre Arbeit effizient unterstützen.“

Embat: Neuling aus Spanien

Im Sommer vergangenen Jahres trat auch das spanische Softwarehaus Embat in den deutschsprachigen Markt ein und eröffnete ein Büro in München. Andri Schrey und David Vortmeyer leiten seitdem das Geschäft in der DACH-Region.

Embat wurde 2021 von ehemaligen Führungskräften von JP Morgan gegründet und hat Büros in Madrid und London. Der Fokus der Software liegt auf einer transparenten und konsolidierten Echtzeitübersicht der Liquidität. Dazu gehört eine automatisierte Plattform mit einem integrierten KI-Analysten namens „Tell Me“. Dieser KI-Analyst erstellt laut Embat etwa Analysen, erkennt Anomalien und gibt Handlungsempfehlungen. Zusätzlich bietet Embat die klassischen Treasury-Lösungen für Zahlungsverkehr und Cash Management an.

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Exklusiv: Embat eröffnet erstes Büro in Deutschland

Neuer Player auf dem TMS-Markt: Der spanische Software-Anbieter Embat will in Deutschland wachsen und eröffnet ein Büro in München. Das sind die neuen Country Manager.

Laut Embat nutzen bereits über 300 europäische Unternehmen die Software. Zu den Kunden zählen unter anderem der Logistiker Sennder Technologies, das Frankfurter Tech-Unternehmen Northern Data, die Supermarktkette Veganz sowie der Industriekonzern Siemens. Embat spricht also ähnliche Zielgruppen an wie die etablierten TMS-Anbieter. Marktteilnehmer berichten, dass Embat inzwischen als ernstzunehmende Konkurrenz wahrgenommen wird.

Treasuryview: Kleiner Anbieter mit kurzem Onboarding

Treasuryview ist ein vergleichsweise kleiner Anbieter im TMS-Markt, der sein Angebot kürzlich überarbeitet hat. Das Unternehmen, gegründet und geführt vom Esten Margo Karp, konzentriert sich vor allem auf kleinere Unternehmen. Treasuryview ist auf Finanzrisikomanagement spezialisiert und bietet keine Lösungen für Cash Management oder Zahlungsverkehr an. Die Anwendung richtet sich laut Karp vor allem an Unternehmen, die Bedarf an der professionellen Handhabung von Darlehens-, FX– oder Rohstoffmanagement haben.

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Treasuryview schielt auf den Mittelstand

Der Markt für Treasury-System-Anbieter scheint gesättigt. Mit Treasuryview schaltet ein kleineres Haus jetzt in den Angriffsmodus – und will einen Kunden pro Tag gewinnen.

Das Unternehmen will sich von der Konkurrenz durch ein unkompliziertes Onboarding abheben: Interessierte Unternehmen können sich über einen Webbrowser anmelden und das Tool 30 Tage kostenlos testen. Treasuryview ist zudem über den offiziellen SAP Store erhältlich.

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Rheinmetall besetzt Schlüsselposition im Corporate Finance https://www.dertreasurer.de/news/personalien/rheinmetall-besetzt-schluesselpersonalie-im-corporate-finance-51250/ Tue, 27 Jan 2026 10:05:57 +0000 https://www.dertreasurer.de/?p=51250 Finanzexperte Oliver Triebsees ist von Gea zu Rheinmetall gewechselt. Foto: Privat

Generationswechsel beim Rüstungskonzern Rheinmetall: Gea-Manager Oliver Triebsees hat bei dem Dax-Konzern angeheuert. Was er dort nun macht und welches Urgestein er beerbt.

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Finanzexperte Oliver Triebsees ist von Gea zu Rheinmetall gewechselt. Foto: Privat

Generationswechsel beim Rüstungskonzern Rheinmetall: Gea-Manager Oliver Triebsees hat bei dem Dax-Konzern angeheuert. Was er dort nun macht und welches Urgestein er beerbt.

Rheinmetall hat eine wichtige Position im Finance-Team neu besetzt: Oliver Triebsees ist seit Anfang des Jahres neuer Vice President of Corporate Finance bei dem Rüstungskonzern. Er folgt auf Matthias Schoof, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Schoof hatte die Position beinahe 35 Jahre inne.

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Fake-President-Schäden explodieren https://www.dertreasurer.de/news/betrug-cybercrime/fake-president-schaeden-explodieren-51193/ Fri, 23 Jan 2026 09:11:24 +0000 https://www.dertreasurer.de/?p=51193 Fake-President-Betrüger greifen scheinbar aus dem Nichts an und erbeuten hohe Millionensummen. Foto: Sunday Cat Studio – stock.adobe.com

Um beinahe 300 Prozentpunkte sind die Fake-President-Schäden in den vergangenen zwei Jahren gestiegen. Die Betrüger gehen mittlerweile sehr gewieft vor.

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Fake-President-Betrüger greifen scheinbar aus dem Nichts an und erbeuten hohe Millionensummen. Foto: Sunday Cat Studio – stock.adobe.com

Um beinahe 300 Prozentpunkte sind die Fake-President-Schäden in den vergangenen zwei Jahren gestiegen. Die Betrüger gehen mittlerweile sehr gewieft vor.

Nicht nur die klassische Industrie profitiert von Künstlicher Intelligenz (KI), auch Wirtschaftskriminelle nutzen die Technologie, um erheblichen Schaden anzurichten. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von Allianz Trade (früher Euler Hermes). Demnach sind die von dem Versicherer verzeichneten Schäden, die Unternehmen durch Social-Engineering-Maschen erleiden, im vergangenen Jahr um 60 Prozent gestiegen.

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Enventa: eine feste Größe im Mittelstands-Treasury https://www.dertreasurer.de/news/technologie-im-treasury/enventa-eine-feste-groesse-im-mittelstands-treasury-51073/ Thu, 15 Jan 2026 07:29:00 +0000 https://www.dertreasurer.de/?p=51073 Die Skyline von Karlsruhe: Die Enventa Group hat ihren Sitz in der baden-württembergischen Metropole. Foto: Hubertus Kahl – stock.adobe.com

Wenige TMS-Anbieter aus Deutschland blicken auf eine so lange Historie wie Enventa. Das Unternehmen, ehemals unter dem Namen Litreca bekannt, hat sein Glück im Mittelstand gefunden.

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Die Skyline von Karlsruhe: Die Enventa Group hat ihren Sitz in der baden-württembergischen Metropole. Foto: Hubertus Kahl – stock.adobe.com

Wenige TMS-Anbieter aus Deutschland blicken auf eine so lange Historie wie Enventa. Das Unternehmen, ehemals unter dem Namen Litreca bekannt, hat sein Glück im Mittelstand gefunden.

Die Ursprünge der Treasury-Einheit von Enventa reichen drei Jahrzehnten zurück: 1994 gründete Martin Hasenberg die GMT – Global Market Touch Research & Consulting GmbH. Vier Jahre später folgte die Gründung der SAX Systemhaus AG durch Jürgen Hamann, Gerd Neumann und Georg Kuhlins. Die beiden Unternehmen agierten über 15 Jahre hinweg unabhängig voneinander am Markt.

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PwC fokussiert sich auf Stablecoins https://www.dertreasurer.de/news/technologien/pwc-fokussiert-sich-auf-stablecoins-51028/ Tue, 13 Jan 2026 07:38:00 +0000 https://www.dertreasurer.de/?p=51028 Stablecoins werden in den USA immer beliebter. Foto: miss irine - stock.adobe.com

PwC will künftig stärker auf Kryptothemen wie Stablecoins setzen. Auch in Deutschland beobachtet das Big-Four-Haus einen „Push“.

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Stablecoins werden in den USA immer beliebter. Foto: miss irine - stock.adobe.com

PwC will künftig stärker auf Kryptothemen wie Stablecoins setzen. Auch in Deutschland beobachtet das Big-Four-Haus einen „Push“.

Der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsriese PwC fokussiert sich künftig verstärkt auf das Thema Krypto und damit auch auf Stablecoins. Laut einem Artikel in der „Financial Times“ plant das Unternehmen, in den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Beratung aktiv zu werden. Stablecoins sind Kryptowährungen, die an reale Werte wie den US-Dollar, den Euro oder Rohstoffe gekoppelt sind. Dies könnte Stablecoins zu einer ernsthaften Alternative für das Corporate Treasury im internationalen Zahlungsverkehr machen. Grundlage ist die Distributed-Ledger-Technologie, zu der auch die Blockchain gehört. Stablecoins werden als Ergänzung oder sogar als Konkurrenz zu digitalem Zentralbankgeld (CBDC) gehandelt.

Stablecoins: Deutsche Unternehmen sind interessiert

US-Präsident Donald Trump fördert den Kryptosektor und Stablecoins mit seiner zweiten Amtszeit. Zudem hat das American Institute of Certified Public Accountants (AICPA) kürzlich einen Leitfaden zur Nutzung von Asset-backed Tokens veröffentlicht, die an Fiat-Währungen gebunden sind.

Konstantinos Dagianis, Partner und Leiter des Bereichs Digital Assets bei PwC in Deutschland, bestätigt gegenüber dieser Publikation, dass das Thema Krypto momentan auch hierzulande einen „Push“ erlebe. PwC biete schon länger Dienstleistungen im Bereich Wirtschaftsprüfung und -beratung im Kryptosegment an, hinzu kämen auch die Bereiche Tax, Legal oder Forensics, wie er betont. „Bis vor zwei Jahren sind wir das Thema Krypto mit Augenmaß und entlang der regulatorischen Entwicklungen angegangen; inzwischen begleiten wir zahlreiche Projekte, die das Ziel haben, die Technologie gewinnbringend und compliant einzusetzen“.

„Bis vor zwei Jahren sind wir das Thema Krypto mit Augenmaß angegangen; inzwischen begleiten wir zahlreiche Projekte.“

Konstantinos Dagianis, PwC

Vor allem der Bereich Tokenisierung sei momentan interessant. Dabei gehe es vor allem um die darunterliegende Distributed-Ledger-Technologie. Diese sei nach rund zehn Jahren nun wirklich gereift und biete Industrieunternehmen etwa im Zahlungsverkehr oder bei der Tokenisierung von Assets Mehrwert, so Dagianis.

Nachfrage könnte aus den USA kommen

Die Entwicklungen in den USA sind auch für hiesige Treasurer von Relevanz, da Stablecoins insbesondere für Unternehmen mit US-Geschäft bald eine wichtige Rolle spielen könnten. Sarah Rentschler-Gerloff von der Beratung Convista rechnet damit, dass einige US-Unternehmen bald auf Stablecoins als Zahlungsmittel umsteigen werden, wie sie gegenüber DerTreasurer vor wenigen Wochen erklärte.

Entscheidend sei dabei auch die Bilanzierung: „Unternehmen müssen klären, ob Stablecoins je nach Verwendungszweck als Asset oder Investment verbucht werden. Das könnte weitreichende Auswirkungen auf die Exportfinanzierung haben.“

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Chefwechsel bei TMS-Anbieter Nomentia https://www.dertreasurer.de/news/personalien/chefwechsel-bei-tms-anbieter-nomentia-50754/ Wed, 10 Dec 2025 13:59:45 +0000 https://www.dertreasurer.de/?p=50754 Verlässt Nomentia nach fast zwei Jahrzehnten: CEO Jukka Sallinen. Foto: Nomentia

Nomentias CEO Jukka Sallinen verlässt den Treasury-System-Anbieter nach 19 Jahren. Die Nachfolge ist schon geregelt.

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Verlässt Nomentia nach fast zwei Jahrzehnten: CEO Jukka Sallinen. Foto: Nomentia

Nomentias CEO Jukka Sallinen verlässt den Treasury-System-Anbieter nach 19 Jahren. Die Nachfolge ist schon geregelt.

Der TMS-Anbieter Nomentia hat am heutigen Mittwoch einen Führungswechsel verkündet. Alexander von Schirmeister wird ab dem 1. Januar 2026 die Rolle als CEO bei dem Lösungsanbieter im Bereich Treasury und Cash Management übernehmen.  Er folgt auf Jukka Sallinen, der das Unternehmen durch eine Phase des starken Wachstums und der Transformation geführt hat.

Alexander von Schirmeister kommt von Xero

Von Schirmeister bringe umfangreiche Erfahrung in der internationalen Skalierung von Unternehmen und der Förderung operativer Exzellenz mit, schreibt Nomentia in der Mitteilung. Zuletzt leitete der Manager für das Accounting-Software-Haus Xero das Wachstum in Großbritannien und den Schwellenländern. Weitere Karrierestationen waren unter anderem der Payment-Konzern Sum Up sowie der Internetmarktplatz Ebay.

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Nomentia: Challenger aus dem Norden

Vor wenigen Jahren noch ein Newcomer – heute einer der bekanntesten Anbieter im Treasury Management: Nomentia. Was die Finnen vorhaben, erfahren Sie in Teil 4 unserer Softwareserie.

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unserem talentierten Team und unseren geschätzten Kunden unseren Zweck weiter zu verfolgen, jedes Unternehmen von finanziellen Überraschungen zu befreien und gleichzeitig neue Möglichkeiten zu entdecken, um die Wirkung, die wir gemeinsam erzielen, weiter auszubauen“, wird von Schirmeister in der Mitteilung zitiert.

Sallinen führt Nomentia nach Deutschland

Unter Sallinens Ägide ist Nomentia, einst entstanden aus der Fusion von Opus Capita und Analyste, organisch gewachsen und in neue Märkte vorgestoßen. Darunter war auch der DACH-Raum, in den sich Nomentia 2021 vorwagte und seither zu einer wichtigen Größe im TMS-Markt geworden ist. Dabei half auch die Übernahme von Tipco im Jahr 2021. Zum Zeitpunkt der Übernahme war Tipcos System TIP bei vielen Unternehmen, etwa beim Anlagenbauer Gea, implementiert.

Designierter CEO von Nomentia: Alexander von Schirmeister wechselt von Xero zu den Finnen. Foto: Nomentia
Designierter CEO von Nomentia: Alexander von Schirmeister wechselt von Xero zu den Finnen. Foto: Nomentia

Der TMS-Anbieter findet warme Worte für Noch-CEO Sallinen, der 2006 bei Opus Capita angefangen und sich sukzessive zum CEO hochgearbeitet hat: „Im Namen des gesamten Verwaltungsrats danken wir Jukka für seinen herausragenden Dienst an allen Stakeholdern von Nomentia“, sagt Rick Medlock, Chef des Verwaltungsrats von Nomentia.

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