Unicredit hat in der Übernahmeschlacht mit der Commerzbank erneut einen Zwischenstand vorgelegt: Wie das italienische Geldhaus mitteilte, wurden ihr bis Dienstag, 14 Uhr, insgesamt 7,58 Prozent der Commerzbank-Aktien angedient. Damit erhöht sich Unicredits Anteil inklusive der 26,77 Prozent, die schon zum Beginn des Übernahmeangebots in ihrem Besitz waren, auf 34,35 Prozent.
Zusätzlich verfügen die Mailänder über Finanzinstrumente, mit denen sie auf weitere Commerzbank-Aktien zugreifen können. In der Summe kommt der Anteil der Bank – nimmt man diese Finanzinstrumente sowie die Total Return Swaps hinzu – rechnerisch auf 50,76 Prozent des Grundkapitals.
Damit hat die Unicredit das zu Beginn der Übernahmeofferte gesetzte Ziel, die 30 Prozent Marke zu überschreiten, erreicht. Die Frist für das aktuelle Übernahmeangebot von Anfang Mai endet am 16. Juni.
Sarah Backhaus ist Redakteurin bei FINANCE und DerTreasurer. Ihre Themenschwerpunkte sind Restrukturierung, Transformation, Zahlungsverkehr und Cash Management.

