Der Schuldscheinmarkt liegt auf Rekordkurs und könnte 2016 die 25-Milliarden-Euro-Marke knacken. Doch er steht nicht allen Anlegern offen. „Zum einen gibt es regulatorische Hürden, die klassische Bondinvestoren aus dem Markt fernhalten“, sagt Joachim Erhardt, Produktentwickler bei der LBBW. „So muss beispielsweise jeder institutionelle Investor bei einem Schuldschein selbst eine Kreditanalyse beziehungsweise eine Risikoeinschätzung vornehmen.“
Da die meisten Emittenten kein externes Rating haben, kostet das Zeit und Ressourcen. Das könne nicht jeder Investor leisten, sagt der LBBW-Spezialist. Um professionellen Investoren, die am Bondmarkt nur noch überschaubare Renditen finden, den Weg in den Schuldscheinmarkt zu öffnen, hat die Landesbank einen neuen Fonds aufgelegt.
LBBW-Schuldscheinfonds seit Oktober aktiv
Der Fonds ist seit Oktober am Markt aktiv. „Bisher haben wir in einen Corporate-Schuldschein investiert und wollen insgesamt 20 bis 25 Transaktionen ins Portfolio aufnehmen“, sagt Jan-Moritz Ludwig, der den Fonds für die LBBW Asset Management managt. Dabei stünden nicht nur Schuld-scheine zur Wahl, die von den Stuttgartern arrangiert wurden, sondern marktübergreifend alle Transaktionen.
Mehr über den neuen Schuldscheinfonds der LBBW – und was Anleger bei solchen Investitionen beachten müssen, lesen Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer.
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Antonia Kögler ist Redaktionsleiterin bei DerTreasurer. Sie schreibt über Finanzierung und Asset Management und verfolgt alle Entwicklungen rund um das Thema Sustainable Finance.

