Weitere Schritte des Porsche-IPO sind in Planung.

Foto Porsche

06.09.22
Finanzen & Bilanzen

Porsche-Börsengang schon ab September

Volkswagen könnte Porsche schon ab September an die Börse bringen. Man trete „in die nächste Phase der Vorbereitungen“ ein, teilte auch Porsche mit.

Der Startschuss für den Porsche-Börsengang ist gefallen. Der Mutterkonzern Volkswagen teilte am gestrigen Montagabend nach Börsenschluss mit, dass Porsche vorbehaltlich der weiteren Kapitalmarktbedingungen zwischen Ende September und Anfang Oktober den Sprung aufs Parkett machen soll. Gehandelt werden sollen die neuen Aktien künftig im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Schon im Februar hatte Volkswagen angekündigt, den IPO von Porsche zu prüfen.

Auch der Porsche-Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, die Transaktion weiter zu verfolgen und „in die nächste Phase der Vorbereitungen einzutreten“, ließ das Unternehmen verlauten. Die weiteren Schritte stünden allerdings unter dem Vorbehalt der Marktentwicklung, weiterer Prüfungen sowie Gremienentscheidungen, teilten VW und Porsche mit. 

Porsche-IPO erfolgt in mehreren Schritten

Den IPO sollen übereinstimmenden Berichten zufolge als Joint Global Coordinators die Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs und J.P. Morgan begleiten. Ebenfalls an dem Börsengang beteiligt sein soll unter anderem die Deutsche Bank.

Der Börsengang erfolgt – wie bereits angekündigt – in mehreren Schritten: Zunächst wird das Grundkapital der Porsche AG in je 50 Prozent Vorzugs- und Stammaktien unterteilt. Bis zu 25 Prozent der Porsche-Vorzugaktien will Volkswagen dann bei Investoren platzieren, was etwa 12,5 Prozent des Grundkapitals entspricht. Mehr zu der IPO-Struktur lesen Sie in dem ausführlichen Artikel bei unserer Schwesterpublikation FINANCE.