Die Brückenfinanzierung für die Mammutübernahme von Vitesco durch Schaeffler steht. Schaeffler hat die Syndizierung eines Finanzierungspakets in Höhe von 3,45 Milliarden Euro zum Kauf der ausstehenden Anteile von Vitesco abgeschlossen.
„Das Finanzierungspaket beinhaltet zwei Fazilitäten, wobei eine Fazilität zur Finanzierung und Refinanzierung des Angebots und die andere zur Refinanzierung möglicher Verbindlichkeiten von Vitesco in Verbindung mit bestehenden Schuldscheindarlehen und einer Kreditlinie der Europäischen Investitionsbank bestimmt ist“, erklärt Marc Kagels, Treasury-Chef von Schaeffler.
Die Finanzierung des laufenden Erwerbsangebots sowie für transaktionsbezogene Kosten hat ein Volumen von 2,2 Milliarden Euro. Für die Verbindlichkeiten von Schuldscheinen und eines EIB-Kredits fallen laut Vitesco-Geschäftsbericht rund 200 Millionen Euro und 250 Millionen Euro an.
Schaeffler schließt Revolving Credit Facility ab
Zudem besteht das Finanzierungspaket aus einer Revolving Credit Facility für Vitesco in Höhe von 800 Millionen Euro. „Diese kann in Anspruch genommen werden, falls die bei Vitesco bestehende Revolving Credit Facility aufgrund eines Kontrollwechsels gekündigt wird“, sagt Kagels. Die Finanzierung wurde von der Bank of America, BNP Paribas, Citibank und der Deutschen Bank zugesagt, die den Syndizierungsprozess als Bookrunner begleiten.
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Eva Brendel ist Redakteurin bei FINANCE und DerTreasurer. Ihr Themenschwerpunkt ist Unternehmensfinanzierung.

