Sixt Leasing baut Standalone-Finanzierung auf

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Ein Jahr nach dem Börsengang macht Sixt Leasing einen großen Schritt in Richtung finanzielle Unabhängigkeit von der Muttergesellschaft, dem Autovermieter Sixt. Die Leasing-Tochter hat vor wenigen Wochen gemeinsam mit der Commerzbank ein Asset-Based-Securities-Programm (ABS-Programm) aufgelegt. Dadurch sind dem Unternehmen aus Pullach in der Nähe von München insgesamt 500 Millionen Euro zugeflossen.

Sixt Leasing verbrieft ABS-Papiere über Zweckgesellschaft

Im Rahmen des ABS-Programms, das ein Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro hat, veräußert Sixt Leasing zukünftige Finanzleasingforderungen aus dem Leasingvertragsportfolio sowie die dazugehörigen Fahrzeuge an eine Zweckgesellschaft in Luxemburg, erklärt Björn Waldow, CFO und Treasury-Verantwortlicher bei Sixt Leasing.

„Die Zweckgesellschaft finanziert diese Ankäufe durch die Ausgabe von ,Notes‘ an die jeweiligen Finanzierungsgesellschaften der am Programm beteiligten Banken, die sich ihrerseits am CP-Markt beziehungsweise über durch die beteiligten Banken bereitgestellte Liquiditätslinien finanzieren.“ Das Gesamtvolumen wird hälftig von Commerzbank sowie LBBW zur Verfügung gestellt.

Bis wann CFO Waldow die erwünschte Standalone-Finanzierung aufbauen will und worauf er bei der Auswahl der Geldinstitute geachtet hat, erfahren Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer auf Seite 7.

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Jakob Eich ist Redakteur der Fachzeitungen FINANCE und DerTreasurer des Fachverlags F.A.Z Business Media, bei dem er auch sein Volontariat absolviert hat. Der gebürtige Schleswig-Holsteiner ist spezialisiert auf die Themen Digitalisierung im Finanzbereich und Treasury.