Gracher hat seine Geschäftsführung erweitert und das Thema Künstliche Intelligenz auf der Leitungsebene verankert. Der Kredit- und Kautionsmakler hat Tanya Petkova in die Geschäftsführung berufen. Als Chief Artificial Intelligence Officer (CAIO) übernimmt sie seit dem 1. Juli 2026 die Gesamtverantwortung für den Bereich Künstliche Intelligenz.
In ihrer neuen Rolle soll Petkova KI-Anwendungen in bestehende Unternehmensprozesse integrieren. Gracher erhofft sich, durch die Integration von KI-Anwendungen in bestehende Prozesse zusätzliche Effizienz- und Wachstumspotentiale zu erschließen. Zu ihrer Berufung als CAIO sagte Petkova: „Ich werde stark daran arbeiten, die Transformation unserer Prozesse weiter voranzutreiben, Synergien zu schaffen und nachhaltige Mehrwerte für unsere Kunden und unser Unternehmen zu entwickeln.“
Gracher stärkt Verbindung mit bulgarischem Standort
Petkova sei die erste Frau in der Geschäftsführung des Unternehmens, teilt Gracher gegenüber der Redaktion mit. Zugleich erhält die bulgarische Niederlassung von Gracher damit erstmals eine direkte Vertretung auf Leitungsebene. Damit besteht die Geschäftsführung nun auf vier Personen: Alfons-Maria Gracher, Jörg Bosch, Markus Czech und Tanya Petkova.
Tanya Petkova ist seit 2012 bei Gracher tätig und hat in dieser Zeit verschiedene Positionen innerhalb des Unternehmens bekleidet. Bereits in den vergangenen Jahren habe sie die operative Weiterentwicklung wesentlich mitgeprägt, sagt das Unternehmen. Petkova studierte Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität für National- und Weltwirtschaft in Sofia und schloss dort auch ihren Master in Financial Management ab. Ihre Masterarbeit entstand bereits in Zusammenarbeit mit Gracher.
Nach Unternehmensangaben ist die bulgarische Niederlassung von Gracher in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und spielt inzwischen eine zentrale Rolle in der Unternehmensstruktur. Für Gründer und Geschäftsführer Alfons-Maria Gracher ist Petkovas Berufung deshalb von besonderer Bedeutung. „Damit stärken wir die Verbindung zwischen unseren Standorten und tragen der wichtigen Rolle Bulgariens mit inzwischen einem Drittel der Mitarbeitenden für unsere weitere Entwicklung Rechnung.“
