Cyberangriff auf Hörgerätehersteller Kind

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Der Hörgerätehersteller Kind aus Hannover ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Wie ein Sprecher des Unternehmens am gestrigen Donnerstag mitteilte, seien die Unternehmenszentrale in Hannover und die Kommunikation mit den rund 600 Fachgeschäften von dem Angriff betroffen.  

Hinweise darauf, dass Kundendaten entwendet wurden, gäbe es derzeit nicht. Das ganze Ausmaß des Schadens sei derzeit allerdings noch unbekannt.

Ziel des Angriffs bislang unklar

Entdeckt worden war der Angriff bereits am 6. Februar durch Unregelmäßigkeiten, die sich in den IT-Systemen zeigten. Sofort nach der Entdeckung des Angriffs habe das Familienunternehmen alle Systeme heruntergefahren. Derzeit würden alle IT-Systeme schrittweise überprüft. Bis diese vollständig wieder hochgefahren sind, sei mit Einschränkungen in den Filialen des Hörgeräteherstellers zu rechnen. 

Die Ermittlungen zum Ziel des Angriffs sind noch nicht abgeschlossen. Unklar sei bislang auch, wie die Hacker in das IT-System des Unternehmens eindringen konnten. Weitere Details zum Cyberangriff können Sie bei unserer Schwesterpublikation FINANCE nachlesen

teckentrup[at]dertreasurer.de

Lea Teckentrup ist Redakteurin bei DerTreasurer und FINANCE. Zuvor arbeitete sie als Wirtschaftsjuristin im Bereich Debt Capital Markets in einer internationalen Großkanzlei. Sie hat Wirtschaftsrecht im Bachelor und im Master an der Universität Osnabrück sowie an der Universität Siegen studiert.