Wenn Bilanzdruck Renditechancen eröffnet

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Marketingmitteilung. Nur für professionelle Anleger. Kapitalverlustrisiko.

Basel III wurde entwickelt, um sicherzustellen, dass Banken in finanziellen Stressphasen ausreichend Verluste auffangen können. Doch wie bei jeder Versicherungsprämie hat auch diese zusätzliche Sicherheit ihren Preis – und bietet Treasury-Verantwortlichen zunehmend eine Chance.

Zwischen 2013, als die schrittweise Einführung begann, und 2019 flutete die Quantitative Easing, QE der Zentralbanken die Banken mit Reserven. Dadurch wurden die tatsächlichen Kosten der Regulierung überdeckt.

In den vergangenen Jahren hat sich das Umfeld jedoch sowohl strukturell als auch zyklisch verändert. Mit der Finalisierung und Aktualisierung von Basel III im Jahr 2025 wurden die Anforderungen weiter verschärft, um das Vertrauen des Marktes in die Berechnungen der Banken zu stärken. Dies erhöhte die Belastung der Bankbilanzen zusätzlich. Dieser strukturelle Wandel vollzog sich zu einem Zeitpunkt, an dem die Zentralbanken aktiv begannen, dem System Liquidität zu entziehen.

Jedes Wertpapier, das eine Bank hält, bindet drei knappe Ressourcen:

  • Kapital
  • Leverage-Kapazität
  • stabile Refinanzierung

Selbst der Bestand sehr sicherer Vermögenswerte ist daher kostspielig. Um diese Belastung zu verringern, vermeiden Banken häufig den direkten Besitz von Wertpapieren. Stattdessen bevorzugen sie es, das wirtschaftliche Exposure synthetisch über Total-Return-Swaps mit einer Drittpartei abzubilden. Diese hält den und überträgt dessen Gesamtertrag an die Bank; im Gegenzug erhält sie den Geldmarktsatz zuzüglich eines Aufschlags. Dieser Aufschlag ist im Wesentlichen die Prämie, die die Bank dafür zahlt, Bilanzspielraum freizusetzen und gleichzeitig ihr Exposure beizubehalten.

Solche Strategien sind auch in Fondsform zugänglich – als Alternative zu traditionellen Geldmarktfonds.

In diesem Beispiel übernimmt der Fonds die Rolle der Drittpartei: Er erwirbt die von den Banken benötigten Wertpapiere direkt und überträgt deren gesamte Wertentwicklung an die Banken. Dafür erhält er den Geldmarktsatz zuzüglich eines Aufschlags. Da Banken heute um Bilanzkapazität und nicht um Liquidität konkurrieren, ist dieser Aufschlag im Laufe der Zeit gestiegen.

Kann dieser Aufschlag Bestand haben?

Nach unserer Einschätzung lautet die Antwort: Ja. Dafür sprechen dauerhafte Faktoren und nicht bloße Hoffnung:

Die Regulierung muss sich nicht weiter verschärfen, damit der Aufschlag fortbesteht. Es genügt, dass die Bilanz eine knappe Ressource bleibt – und das ist der Fall. Das Regelwerk nach der Finanzkrise hält das Eigenkapital der Banken deutlich über dem Niveau von vor 2008. Wertpapiere in der Bilanz zu halten, bleibt deshalb kostspielig. Der Engpass, der den Aufschlag entstehen lässt, ist nicht eine weitere Verschärfung der Regeln, sondern die dauerhafte Kostenbelastung, die das System etabliert hat.

Auch das Geschäftsmodell der Banken wandelt sich: Risiken werden zunehmend nicht mehr in der Bilanz gehalten, sondern aufgebaut und weitergegeben. Investment Manager wie Ossiam, eine Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers,  Verwalter der  Serenity-Strategie, sind ein natürlicher Gegenpart in diesem Modell – und keine vorübergehende Behelfslösung.

Hohe Aktienbewertungen verstärken diese Dynamik. Sie vergrößern mechanisch die Bestände strukturierter Produkte der Banken, beanspruchen zusätzliche Bilanzkapazität und erhöhen damit die Nachfrage nach synthetischen Lösungen zur Bilanzentlastung.

Zusammengenommen schaffen strukturelle Straffung durch Regulierung, zyklische Straffung durch den Übergang von QE zu Quantitative Tightening, QT und ein zunehmendes Aktien-Exposure ein Gleichgewicht, das über mehrere Zyklen hinweg Bestand haben kann. Dadurch wird der Aufschlag, den Banken für die Entlastung ihrer Bilanzen zu zahlen bereit sind, von einer vorübergehenden Anomalie zu einem dauerhaften strukturellen Merkmal. Fonds, die diese Entwicklung nutzen, können damit eine attraktive Alternative für Anleger darstellen, die ihre kurzfristigen Treasury-Allokationen und geldmarktnahen Anlagen diversifizieren möchten.

Risiken:

Die Strategie birgt das Risiko eines Kapitalverlusts; der Kapitalerhalt ist nicht garantiert. Eine Anlage in diese Strategie unterscheidet sich von einer Einlage bei einer Bank, da der Wert des investierten Kapitals schwanken kann. Die Strategie stützt sich nicht auf externe Unterstützung, um ihre Liquidität zu gewährleisten oder den Anlagewert zu stabilisieren.

Produktspezifische Risiken: ESG-Risiko, Kreditrisiko, geografisches Konzentrationsrisiko, Währungsrisiko und Marktrisiko. Bitte lesen Sie vor einer Anlage den Prospekt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.im.natixis.com/de

Disclaimer:

Dieses Material wurde zu Informationszwecken ausschließlich Finanzdienstleistern oder anderen professionellen Kunden oder qualifizierten Investoren und, soweit aufgrund lokaler Bestimmungen erforderlich, nur auf deren schriftlicher Anfrage zur Verfügung gestellt. Dieses Material ist nicht für Privatanleger bestimmt. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Finanzdienstleisters sicherzustellen, dass das Angebot oder der Verkauf von Fondsanteilen oder Wertpapierdienstleistungen Dritter an seine Kunden im Einklang mit den jeweiligen nationalen Gesetzen steht.

Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt und die wesentlichen Informationen sorgfältig, bevor Sie investieren. Wenn der Fonds in Ihrem Land registriert ist, sind diese Dokumente auch auf der Website von Natixis Investment Managers (im.natixis.com/intl/intl-fund-documents) kostenlos und in der Amtssprache des Landes, in dem der Fonds registriert ist, erhältlich.

Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte in der Amtssprache Ihres Landes finden Sie in der Rubrik „Rechtliche Dokumentation“ auf der Website (im.natixis.com/intl/intl-fund-documents).

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