Litreca hat eine neue Lösung für den Zahlungsverkehr entwickelt. Mit dem Modul Ltc|Bank wird der gesamte Zahlungsverkehr direkt aus einer SAP-Anwendung heraus abgewickelt. „Dadurch benötigen Unternehmen keine E-Banking-Systeme mehr, die zwischengeschaltet sind“, sagt Martin Hasenberg, Vorstand der Litreca AG. Für das Unternehmen habe das zweierlei Vorteile: Einerseits entfällt ein Rechner, der bei E-Banking-Modulen vorgehalten werden muss. Andererseits erhöhe sich auch die Sicherheit. „Die Zahlungsdateien werden direkt in SAP generiert und dann an die Hausbank weitergeleitet“, erklärt Hasenberg. „Das ist sicherer, als wenn die Daten noch zwischengespeichert werden, und unterstützt das Thema Compliance.“
Die Bankkommunikation ist laut Unternehmensangaben als Folgeaktivität klassischer Transaktionen der Finanzbuchhaltung angelegt, es handelt sich daher um eine Erweiterung. Alle integrierten Hausbanken werden automatisch für die Konfiguration vorgeschlagen. Für die Freigaben gibt es einen Workflow. Litreca bietet das Produkt als integriertes Modul oder als Stand-alone-Lösung an.
Nach Fusion: Erste Neuentwicklung von Litreca
Für Litreca ist das Modul Ltc|Bank die erste Neuentwicklung nach der Fusion vor rund einem Jahr. Dieses hatte der Anbieter bereits gegenüber DerTreasurer angekündigt, als das Sax Systemhaus mit Sitz in Stuttgart und GMT Global Market Touch aus Norderstedt (bei Hamburg) zusammengegangen sind.
Während Sax sich besonders auf Lösungen in SAP spezialisiert hatte, hatte GMT eine eigenständige Treasury-Lösung im Angebot. „Heute können wir sowohl Kunden in SAP oder auch Non-SAP bedienen“, erklärt Martin Hasenberg.
Markus Dentz ist Chefredakteur von DerTreasurer und der Fachzeitschrift FINANCE. Seine journalistischen Schwerpunktthemen sind Unternehmensfinanzierung, Restrukturierung und Treasury.
