Künstliche Intelligenz ist derzeit in aller Munde. Für Marco Wunderlich, Vertriebschef beim Asset Manager Get Capital, hat das einen positiven Effekt. „Es gibt jetzt mehr Offenheit, sich auch bezüglich der Kapitalanlagen mit KI auseinanderzusetzen“, beobachtet der Experte. KI ist kein neuer Investmentansatz. Automatisierte, regelbasierte Anlageentscheidungen durch Algorithmen gibt es inzwischen seit über zehn Jahren.
Die Grenzen zu dem, was man heute als Künstliche Intelligenz versteht, sind dabei fließend. Get Capital setzt ausschließlich auf Algorithmen im Portfoliomanagement. „Optimierungen von Portfolien erfolgen automatisiert durch die Maschine“, so der AM-Experte. An einem Punkt muss der Mensch aber doch ran: und zwar bei der Freigabe der Orders. „Hier schauen immer zwei Personen im Vier-Augen-Prinzip darauf und geben die Transaktionen frei – zur Kontrolle“, erklärt Vertriebschef Wunderlich das eigene Konzept.
