Mercedes-Benz schlägt am US-Dollar-Markt zu: Der Autohersteller aus Stuttgart hat Yankee-Bonds in Höhe von insgesamt 3,75 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 3,45 Milliarden Euro) platziert.
Die Transaktion des Dax-Konzerns besteht insgesamt aus fünf Tranchen, zwei davon sind zweijährige Floater. Die restlichen drei Tranchen haben eine drei-, fünf- und zehnjährige Laufzeit. Dabei lagen die Spreads dieser drei Segmente 70, 90 und 100 Basispunkte über Treasury-Bill.
Mercedes mit langjähriger Tranche
Besonders die zehnjährige Tranche des Autokonzerns erfreute sich großer Nachfrage. Das Orderbuch der 750 Millionen US-Dollar schweren Tranche betrug 3,45 Milliarden US-Dollar. Die kombinierten Bücher der Anleihetranchen erreichten ein Volumen von rund 10 Milliarden US-Dollar.
Die neuen Bonds folgen, kurz nachdem der Autohersteller Euro-Anleihen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro platziert hat. „Mercedes-Benz war schnell am Euro-Markt aktiv und ist auch zügig an den US-Dollar-Markt gegangen“, sagt Ingo Nolden, Co-Head European Corporate DCM bei HSBC. „Wir sehen, dass Unternehmen die aktuelle Marktlage gefällt, und gleichzeitig lässt es Rückschlüsse darauf zu, dass für den Jahresverlauf eine komplexere Lage erwartet wird.“ HSBC-Banker Nolden nennt die US-Wahl als einen Faktor, der sich im zweiten Halbjahr negativ auf die Anleihemärkte auswirken könnte.
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Eva Brendel ist Redakteurin bei FINANCE und DerTreasurer. Ihr Themenschwerpunkt ist Unternehmensfinanzierung.

