Roadsurfer setzt auf Asset-backed Notes

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Das Münchener Unternehmen Roadsurfer erweitert sein Finanzierungsportfolio und setzt jetzt auch auf Asset-backed Notes. Das 2016 gegründete Unternehmen, das auf die Vermietung und den Verkauf von Camper Vans spezialisiert ist, hat ein entsprechendes Asset-backed-Note-Programm zusammen mit der NordLB aufgesetzt.

Das Volumen der Transaktion beträgt 40 Millionen Euro. Verbrieft werden die Finanzierungsverträge für Camper Vans, die Roadsurfer mit den frischen Mitteln kauft. Es soll das Wachstum auf über 5.000 Fahrzeuge und einen Umsatz von 100 Millionen Euro ermöglichen. Derzeit verfügen die Münchener über rund 4.000 Fahrzeuge.

Roadsurfer nutzt Asset-backed Notes zur Diversifizierung

„Für uns ist das ein wichtiger Schritt in Richtung Kapitalmarkt, um unser Wachstum voranzutreiben“, erklärt Markus Dickhardt, CEO und Mitgründer, im Interview mit DerTreasurer. Bislang hatte das Unternehmen zur Finanzierung auf Direktlinien, Mietkauf und Programme der KfW gesetzt. Das bisherige Finanzierungsvolumen liegt bei rund 300 Millionen Euro. „Das neue Programm mit 40 Millionen Euro ist für uns zum Start nicht sehr groß, soll aber ausgebaut werden“, erklärt Dickhardt. Die NordLB agierte als Sole Arranger, aber weitere Banken können sich dem Programm anschließen.

Mehr Details rund um die Finanzierung des Camper-Spezialisten lesen Sie im E-Magazin 21/2022 von DerTreasurer.

Koegler[at]derTreasurer.de

Antonia Kögler ist Redaktionsleiterin bei DerTreasurer. Sie schreibt über Finanzierung und Asset Management und verfolgt alle Entwicklungen rund um das Thema Sustainable Finance.