Neue Herausforderung für Matthias Brinkschmidt: Seit Juni fungiert er als Head of Corporate Treasury des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim. Dies geht aus seinem Linkedin-Profil hervor.
Brinkschmidt kommt vom Waiblinger Verpackungsspezialisten für die Pharma- und Lebensmittelindustrie Syntegon, für die er seit Januar 2020 als Global Head of Treasury aktiv war. Bei Syntegon handelt es sich um die ehemalige Bosch-Verpackungssparte Bosch Packaging, die Mitte 2019 an eine neue, vom Private-Equity-Investor CVC Capital Partners gegründete Gesellschaft verkauft worden war.
Treasury-Chef Brinkschmidt kam von Linde zu Bosch
Brinkschmidt begleitete den damit verbundenen Carve-out-Prozess eng: Im April 2019 heuerte er als Head of Treasury bei Bosch Packaging an und verantwortete laut seines Linkedin-Profils den Aufbau der neuen zentralen Treasury-Funktion, einschließlich Carve-out, Due-Diligence-Prüfung und den Abschlussaktivitäten im Verkaufsprozess an CVC.
Eigentlich ist Brinkschmidt aber ein Linde-Gewächs: Er war rund 21 Jahre für den Kältetechnikkonzern aktiv, die letzten acht Jahre als Global Head of Cash Management/Treasury Controlling. Brinkschmidt verließ Linde im Anschluss an die Ende 2018 vollzogene Fusion mit dem US-Wettbewerber Praxair. Neben Brinkschmidt ging damals auch sein langjähriger Weggefährte und Ex-Linde-Treasury-ChefSven Schneider von Bord. Schneider ist inzwischen CFO des Chipherstellers Infineon.
Treasurer Brinkschmidts Karriere startet bei Continental
Seine Karriere begann Brinkschmidt 1993 bei Continental, 1996 folgte eine zweijährige Station im Bereich Risk Controlling & Treasury bei der Deutschen Bank. Im April 1998 startete er dann als Head of Financial Risk Management von Linde.
Bei Boehringer Ingelheim dürfte er eng mit Jochen Gann zusammenarbeiten, dem Head of Corporate Finance und M&A. Als CFO agiert bei dem Pharmaunternehmen derzeit Michael Schmelmer.
Philipp Hafner ist Redakteur bei DerTreasurer und FINANCE. Er hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth sowie an der University of Amsterdam studiert. Zuvor arbeitete Philipp Hafner mehr als sechs Jahre bei der Verlagsgruppe Knapp/Richardi, zunächst als Volontär, anschließend dann als Redakteur für die Fachzeitschrift „Immobilien & Finanzierung“.

