Deutsche Bank: Daniel Schmand geht in Ruhestand

Artikel anhören
Artikel zusammenfassen
Teilen auf LinkedIn
Teilen per Mail
URL kopieren
Drucken

Ende einer Ära bei der Deutschen Bank: Nach 35 Jahren hat sich Daniel Schmand im Dezember 2024 in den Ruhestand verabschiedet. „Ich hatte eine wunderbare Karriere bei dem besten Unternehmen der Branche“, schrieb der Trade-Finance-Experte auf Linkedin.

Der gebürtige Reutlinger Daniel Schmand bleibt dem Frankfurter Geldhaus aber noch als externer Berater sowie Aufsichtsratsmitglied der Factoring-Tochter PB Factoring verbunden. Zudem fungiert er weiter als Vorsitzender des Aufsichtsrats der AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft, einer Spezialbank für internationale Export- und Handelsfinanzierung.

Der studierte Außenhandelsfachwirt war 1989 bei der Deutschen Bank in München im Bereich Global Transaction Banking (GTB) eingestiegen. Anfang 2000 wurde er zum Head of GTB Region Süd (Bayern) befördert, 2005 stieg er zum Head of Trade EMEA auf. Sechs Jahre später siedelte Schmand nach Frankfurt am Main über, wo er zusätzlich zu Trade Finance den Bereich Cash Management für die EMEA-Region übernahm. Der Aufstieg zum Global Head of Trade Finance erfolgte 2016.

Schmand als Gewinner der Hoops-Rochade 2019

Rund drei Jahre später, Mitte 2019, sortierte die Deutsche Bank unter dem damaligen Leiter Stefan Hoops (heute CEO der Fondstocher DWS) dann ihr Firmenkundengeschäft neu. Daniel Schmand gehörte zu den Gewinnern der Rochade, indem sein Verantwortungsbereich um das komplette Firmenkundenkreditbuch erweitert wurde.

Anfang 2022 wechselte der gebürtige Reutlinger auf den Posten des Global Head of Corporate Bank Operations and Institutional Cash Management, bevor er nun Ende 2024 den Gang in den Ruhestand antrat.

Die Bereiche Trade Finance und Lending werden bei der Deutschen Bank seit 2022 von der Doppelspitze Atul Jain und Oliver Resovac verantwortet. Leiter des globalen Cash Managements ist seit 2019 Ole Matthiessen.

Philipp Hafner ist Redakteur bei DerTreasurer und FINANCE. Er hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth sowie an der University of Amsterdam studiert. Zuvor arbeitete Philipp Hafner mehr als sechs Jahre bei der Verlagsgruppe Knapp/Richardi, zunächst als Volontär, anschließend dann als Redakteur für die Fachzeitschrift „Immobilien & Finanzierung“.