Dixit Joshi verlässt Credit Suisse schon wieder

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Ein im Nachhinein glückloser Wechsel: CFO Dixit Joshi verlässt Credit Suisse schon wieder, nachdem diese von der UBS übernommen wurde. Seine Amtszeit währte nur kurz. Der indischstämmige Joshi hatte die Rolle des Finanzvorstands bei der Schweizer Bank erst im vergangenen Oktober übernommen.

Schon damals galt Credit Suisse als angeschlagen. Joshi sollte dort seine Expertise in Sachen Bilanzrestrukturierung einbringen. Damit hatte er intensive Erfahrungen bei der Deutschen Bank gesammelt, für die er zwischen 2017 und 2022 als Group Treasurer tätig war.

Krise bei Credit Suisse führte zu Personalrochade

Nur wenige Monate nach seinem Einstand bei Credit Suisse geriet diese jedoch in eine schwere Krise. Binnen weniger Tage nach der Schieflage der Silicon Valley Bank spitzte sich auch die Lage bei Credit Suisse zu, Anleger zogen Gelder ab. Deshalb musste das Institut in einer Wochenendaktion im März 2023 stabilisiert werden. Die UBS sagte zu, die Bank zu übernehmen. Diese schnell gefundene Schweizer Lösung, die auch einige Kritik nach sich zog, wurde inzwischen vollzogen.

Seit dem M&A-Deal ordnet UBS-CEO Sergio Ermotti, der dieses Amt schon bis 2020 innehatte und seit April 2023 erneut die Bank leitet, die Führungsstrukturen neu. Neben CFO Joshi, der nach einem Bericht der Schweizer „Handelszeitung“ zudem Streit mit der US-Börsenaufsicht SEC gehabt haben soll, verlässt laut der Zeitung auch Chefjurist Markus Diethelm die Bank. Neuer CFO soll Simon Grimwood werden, bisher Global Head of Tax and Finance Change bei Credit Suisse.

Markus Dentz ist Chefredakteur von DerTreasurer und der Fachzeitschrift FINANCE. Seine journalistischen Schwerpunktthemen sind Unternehmensfinanzierung, Restrukturierung und Treasury.