Advertorial – Das ist ein Angebot der TIPCO Treasury & Technology GmbH und der Nomentia Oy. Für den Inhalt auf dieser Seite sind TIPCO Treasury & Technology GmbH und die Nomentia Oy verantwortlich.

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TIPCO wird zu Nomentia: Warum das österreichische Unternehmen sich nach Finnland wendet.

Ein weiterer M&A Deal hat seinen Weg in die Schlagzeilen der Treasury-Medien gefunden: Der österreichische Treasury-Software Anbieter TIPCO heißt ab sofort Nomentia! Die Geschäftsführer Martin Winter und Hubert Rappold erzählen nicht ohne Humor ihre Geschichte und vor allem warum sie sich für das finnische Unternehmen Nomentia entschieden haben.

Seit zwanzig Jahren gibt es die Treasury Information Platform TIP. Was hat nach dieser langen Zeit zu dem Entschluss geführt, sich jetzt dem Markt öffnen zu wollen?

Martin Winter: Das ist in der Tat eine gute Frage, vor allem wenn man bedenkt, dass wir schon lange umworben wurden. Wir haben TIPCO und die Software TIP von Anfang an aufgebaut, deswegen war klar, dass wir uns dieses Thema nicht leicht machen würden. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns zu einem hohen Maß für unsere Kunden, aber in erster Linie natürlich für unsere Mitarbeiter verantwortlich fühlen. Anders ausgedrückt: Es gab einige Anträge in den vergangenen Jahren und wir haben einige Körbe verteilt.

Bis die Finnen kamen…

Hubert Rappold: Ja, da hat sehr viel gestimmt und das von Anfang an. Jukka Sallinen (CEO Nomentia) und ich haben uns vor ca. zehn Jahren auf der EuroFinance bei einem oder auch zwei Gin Tonics kennengelernt, so ganz genau wissen wir das beide nicht mehr (lacht). Aber abgesehen davon, dass wir uns privat auf Anhieb gut verstanden haben, haben wir festgestellt, dass wir beruflich viel miteinander teilen. Wir sind beide durch und durch Entwickler – immer auf der Suche nach Innovation mit einem fast zwanghaften Bedürfnis, „out of the box“ denken zu wollen. Dabei stehen genau zwei Dinge im Mittelpunkt: Der Kunde und das Produkt. Martin interessiert sich mehr für Zahlen, deswegen haben wir bei TIPCO auch einen Arbeitsplatz für ihn gefunden, aber für einen Entwickler ist klar: „Das, was ich tue, muss richtig gut sein, es muss die beste Lösung sein, die es für eine Problemstellung gibt, und darf nicht nur so tun, als wäre es das.“ Jukka sieht das genauso.

Wie haben ihre Kunden auf die Akquisition reagiert?

Martin Winter: Mehrheitlich sehr gut, damit haben wir auch gerechnet. Es gibt ja handfeste Gründe für den Verkauf an Nomentia, das hat nichts mit Huberts Entwicklerherz und seinem geschätzten Urlaubsziel Helsinki zu tun. Die Treasury Information Platform TIP ist eine großartige Software, das bestätigen uns unsere Kunden jeden Tag aufs Neue und da sind wir sehr stolz drauf. Aber sie kann halt keinen Zahlungsverkehr und wir haben uns im Laufe der Jahre auch immer wieder dagegen entschieden, dieses riesige Feld aus dem Nichts aufzubauen. Wenn dann richtig, halbgare Lösungen gibt es ja genug. Und genau das ist der Hauptgrund für diesen Zusammenschluss, es passt einfach perfekt: Zwei komplementäre Produkte, die sich fast schon magisch gut ergänzen. Darüber hinaus bleibt TIP aber eine Lösung, die sich auch wunderbar mit anderen Anbietern kombinieren lässt. Unter dem Schlagwort „TIP on TOP“ können unsere Kunden TIP nach wie vor mit SAP oder anderen TMS nutzen. Unsere Kunden freuen sich auf die neuen Möglichkeiten, die sich ihnen jetzt bieten.

Hubert Rappold: Und nicht nur das, wir haben jetzt natürlich auch mehr Power als vorher – sei es um neue Projekte oder auch neue Entwicklungen anzugehen. Martin darf gerne über meine Entwicklerambitionen lachen, aber letztlich gäbe es TIP und vor allem den Erfolg von TIP nicht, wenn wir nicht immer wieder den Mut hätten, etwas Neues auszuprobieren. Jetzt haben wir mehr Kapazitäten für Innovation und natürlich auch mehr Budget. Ich freu mich riesig darauf, die Ideen-Liste in der Schublade wird jeden Tag länger.

Martin Winter: (lacht und nickt).

Danke für das ehrliche Gespräch und vor allem für die gute Stimmung!