Der kriselnde Immobilieninvestor Branicks (ehemals DIC Asset) setzt bei der Verlängerung seiner noch in diesem Jahr fällig werdenden Schuldscheindarlehen in Höhe von 225 Millionen Euro auf das Starug-Verfahren. Der SDax-Konzern erhofft sich davon eine Erleichterung bei der Verhandlung mit seinen Gläubigern: Dank des präventiven Sanierungsrahmens müssen nur 75 Prozent der Gläubiger dem Restrukturierungsplan zustimmen.
Branicks will Brückenfinanzierung neu verhandeln
Aufgrund der zugrunde liegenden Zeitschiene muss das Unternehmen die Veröffentlichung seines Geschäftsberichts für 2023 auf den 30. April 2024 verschieben. Parallel verhandelt Branicks auch noch mit den Gläubigern einer Brückenfinanzierung in Höhe von 200 Millionen Euro über eine Laufzeitverlängerung.
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Philipp Hafner ist Redakteur bei DerTreasurer und FINANCE. Er hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth sowie an der University of Amsterdam studiert. Zuvor arbeitete Philipp Hafner mehr als sechs Jahre bei der Verlagsgruppe Knapp/Richardi, zunächst als Volontär, anschließend dann als Redakteur für die Fachzeitschrift „Immobilien & Finanzierung“.

