Der E.on-Innogy-Deal zieht eine weitere Neuerung bei E.on nach sich. Nun hat der Energiekonzern einen Pensionsfonds gegründet und übernimmt damit rund 10.000 Innogy-Betriebsrentner. Bislang wurde das Vermögen der Innogy-Rentner im Pensionsfonds von Willis Towers Watson verwaltet, auf diesen wurde der RWE-Pensionsfonds im Dezember 2019 übertragen.
Die Übertragung von Willis Towers Watson auf E.on war seit Abschluss des Innogy-Deals geplant. Für die Rentner ändere sich durch den Anbieterwechsel nichts, betont Willis Towers Watson. Der Anbieter wird den Betrieb des E.on-Pensionsfonds auch weiterhin begleiten.
E.on stemmt komplexe Übertragungstransaktion
Für E.on ist es bei weitem nicht die erste Umstellung im Finanzbereich, die die Innogy-Übernahme nach sich gezogen hat. Neben der Integration des Innogy-Treasury in den Konzern stand auch ein komplexer Schuldnerwechsel auf dem Programm. Bonds über 11,5 Milliarden Euro mussten auf E.on übertragen werden – ein Schritt den bereits Innogy bei der Abspaltung von RWE gehen musste.
Mit der Übertragung der Innogy-Betriebsrentner schreitet der Konzern beim Zusammenwachsen der beiden Unternehmen weiter voran. Wie bei der ersten Transaktion – von RWE zu Willis Towers Watson – war die Transaktion komplex.
Mehr Details zum neuen E.on-Pensionsfonds, und was der Schritt für das weitere Pensionsmanagement des Konzerns bedeutet, lesen Sie bei unserer Schwesterpublikation dpn.
Antonia Kögler ist Redaktionsleiterin bei DerTreasurer. Sie schreibt über Finanzierung und Asset Management und verfolgt alle Entwicklungen rund um das Thema Sustainable Finance.

