Der Springer-Verlag, der in den vergangenen Jahren viel Geld in seine Digitalisierungsstrategie gesteckt hat, mobilisiert frisches Kapital. Zum einen hat das Medienhaus, das unter anderem die Tageszeitungen Bild und Welt herausgibt, einen neuen Schuldschein platziert.
Ursprünglich wollte das Unternehmen 300 Millionen Euro einsammeln, aufgrund der hohen Nachfrage konnte das Volumen aber auf 399,5 Millionen Euro aufgestockt werden. Die Transaktion teilt sich in Tranchen mit Laufzeiten von vier, fünf, sechs und sieben Jahren.
Axel Springer macht Schuldschein-Investoren ein Umtauschangebot
Neben dem neuen Schuldschein hat Axel Springer, dessen Treasury Heike Rust leitet, zudem ein Umtauschangebot für die bestehenden Fest-Zins-Schuldschein-Investoren gemacht. Insgesamt 46 Prozent der Investoren haben dieses Exchange Offer angenommen und ihr Volumen dabei sogar noch um 28,5 Millionen Euro erhöht.
Wie viel Geld Axel Springer durch die gesamte Transaktion zufließt und womit dem Verlagshaus weitere Mittel zufließen sollen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von DerTreasurer.
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Bleiben Sie über die aktuellen Transaktionen am Markt auf dem Laufenden mit unserer Themenseite zum Schuldschein.
Antonia Kögler ist Redaktionsleiterin bei DerTreasurer. Sie schreibt über Finanzierung und Asset Management und verfolgt alle Entwicklungen rund um das Thema Sustainable Finance.

