Das Ende der Strafzinsen

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Das Ende der Negativzinsen ist eingeläutet: Mit der erwarteten Zinserhöhung der EZB kommt Bewegung in das Thema. Marktexperten rechnen damit, dass im Herbst die Strafzinsen Geschichte sein dürften. Im November 2014 hatte die Commerzbank als erste deutsche Großbank verkündet, „für hohe, aus überschüssiger Liquidität bei uns geparkte Einlagen eine Guthabengebühr“ zu verlangen. Andere Banken folgten rasch, das bis dato Undenkbare wurde neue Realität.

Ende 2019 gab die Deutsche Bank bei DerTreasurer eine deutliche Ausweitung ihrer Strafzinspolitik bekannt: „Wir werden die Negativzinsen künftig an Konzerne und große Firmenkunden weiterreichen“, erklärte Ole Matthiessen, Leiter des globalen Cash Managements der Deutschen Bank, damals. „Mit ihnen gehen wir intensiv ins Gespräch und sehen uns sehr genau die gesamte Beziehung an.“ Dafür hätten die Kunden, die bislang angesprochen wurden, Verständnis, sagte er.

Strafzinsen: Was sagen die Banken?

Die Verwahrentgelte der Banken lagen bisweilen auch über dem Einlagenzins für Banken, der derzeit bei 0,5 Prozent im Negativen notiert. 0,7 oder 0,8 Prozent waren keine Ausnahme. Für Treasurer entwickelte sich das Thema zum Graus, die Ausweichmöglichkeiten wurden mit der Zeit immer geringer. Das dürfte bald vorbei sein. Doch wann und wie genau? DerTreasurer hat nachgefragt.

Wie die Banken geantwortet haben, lesen Sie in der Ausgabe 13/2022 unseres E-Magazins.

Antonia Kögler ist Redaktionsleiterin bei DerTreasurer. Sie schreibt über Finanzierung und Asset Management und verfolgt alle Entwicklungen rund um das Thema Sustainable Finance.