Diverse Payment- und TMS-Anbieter hoffen auf Neugeschäft im Zuge der S/4Hana-Umstellung bei vielen Unternehmen, wie DerTreasurer berichtete. Sie werben damit, bei der Umstellung für Prozesskontinuität zu sorgen. Der Walldorfer Softwarekonzern selbst warnt aber vor Schwarzmalerei im Zusammenhang mit einem S/4Hana-Projekt, speziell im Zahlungsverkehr.
„Bei einem S/4Hana-Projekt wird das Thema Zahlungsverkehr und Bankenkommunikation nicht angehalten oder gestoppt“, betont Christian Mnich, Vice President und Head of Solution Management für Treasury. „Kein Kunde muss hier Angst haben. Wenn gewünscht, können diese Prozesse uneingeschränkt weiterlaufen.“
Bankenkommunikation „schrittweise“ umstellen
Mnich ergänzt: Wenn ein SAP-Kunde neue Innovationen wie eine Payment Factory, eine integrierte Bankenkommunikation oder neue Lösungen im Cash Management angehen möchte, könne er dies „schrittweise“ tun. So könne beispielsweise die neue Bankenanbindung mit dem Multi-Bank-Connectivity bereits im Altsystem angeschlossen werden.
Das Thema Formate hätten viele Kunden bereits in der Sepa-Zeit „aktiv angenommen“ und „mehrheitlich in Richtung ISO20022“ ausgerichtet. „Wir halten dies nach wie vor für die richtige Entscheidung und werden hier auch kontinuierlich weitere Innovationen liefern“, wirbt Mnich für das SAP-Angebot.
Mehr Details zu der S/4Hana-Transformation und dem Umgang mit Zahlungsformaten lesen Sie nach dem Login im E-Magazin 19/2020 .
Markus Dentz ist Chefredakteur von DerTreasurer und der Fachzeitschrift FINANCE. Seine journalistischen Schwerpunktthemen sind Unternehmensfinanzierung, Restrukturierung und Treasury.
