Benedikt Brörmann ist neuer Leiter des Bereichs Corporate Finance und Treasury bei den Asklepios Kliniken.

Asklepios Kliniken

28.10.21
Persönlich & Personal

Benedikt Brörmann ist neuer Treasury-Chef von Asklepios

Der Klinikbetreiber Asklepios legt die Bereiche Corporate Finance und Treasury zusammen. Leiter des neuen Bereich wird der bisherige Corporate-Finance-Chef Benedikt Brörmann.

Der Klinikbetreiber Asklepios hat den Bereich Corporate Finance und den Bereich Treasury im neu geschaffenen Konzernbereich Corporate Finance & Treasury zusammengeführt. Wie die Hamburger mitteilen, sei das Ziel der Umstrukturierung „eine einheitliche Steuerung der beiden zentralen und inhaltlich verwandten Bereiche“. Dadurch will Asklepios besser auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Finanzbereich reagieren können.

Benedikt Brörmann finanzierte Rhön-Kauf

Neuer Chef des Bereichs Corporate Finance & Treasury wird Benedikt Brörmann. Er ist seit 2019 für Asklepios tätig ist, zuletzt als Head of Corporate Finance. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem die Akquisitionsfinanzierung des Rhön-Klinikums und deren Refinanzierung über ein 730 Millionen Euro schweres Schuldscheindarlehen im vergangenen Jahr sowie den Abschluss einer neuen syndizierten Kreditlinie im Volumen von 550 Millionen Euro im August 2021.

Bevor Brörmann zu Asklepios kam, war er in unterschiedlichen Funktionen für die Deutsche Bank tätig, zuletzt als Vice President im Bereich Structured Finance. In seiner neuen Rolle bei Asklepios berichtet Brörmann weiterhin an Hafid Rifi, CFO der Asklepios-Gruppe. „Ich freue mich, dass wir mit Benedikt Brörmann einen erfahrenen und geschätzten Finanzexperten aus den eigenen Reihen als neuen Konzernbereichsleiter gewinnen konnten und wünsche ihm viel Erfolg in der neuen Funktion", sagte der CFO zur Berufung seiner neuen rechten Hand.

Asklepios macht 4,3 Milliarden Euro Umsatz

Die Asklepios Kliniken zählen zu den führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Aktuell verfügt der Konzern bundesweit über rund 170 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Universitätskliniken, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren.

Mit seinen 67.000 Mitarbeitenden erwirtschafteten die Hamburger im vergangenen Jahr einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro bei einem operativen Gewinn (Ebit) von 128 Millionen Euro. Die Nettofinanzschulden beliefen sich Ende 2020 auf 1,5 Milliarden Euro.

Eich[at]derTreasurer.de