Treasury-Leiter Christian Schnurbusch erläutert die Besonderheiten des vierten Schuldscheins von Sartorius.

Sartorius

06.10.20
Persönlich & Personal

Sartorius: „Verunsicherung ist groß“ am Schuldscheinmarkt

Der Life-Science-Konzern Sartorius hat schon vier Schuldscheine im Laufe seiner Geschichte platziert. Welche Besonderheiten es diesmal gab, verrät Treasury-Leiter Christian Schnurbusch im Interview.

Der Life-Science-Konzern Sartorius hat Anfang September ein Schuldscheindarlehen mit einem Volumen von 750 Millionen Euro platziert. Dabei handelt es sich um den größten Schuldschein eines ungerateten Unternehmens im Jahr 2020 und - nach der Bosch-Transaktion im Juni - um die zweitgrößte Schuldschein-Transaktion überhaupt im Corona-Jahr. „Wir haben schon einige Erfahrung am Schuldscheinmarkt gesammelt“, sagt Treasury-Leiter Christian Schnurbusch. In der Geschichte des börsennotierten Göttinger Konzerns, der im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von rund 1,83 Milliarden Euro erzielte, ist es bereits der vierte Schuldschein.

Bankmeinungen sehr verschieden

Dennoch sei es diesmal etwas anders gewesen. „Das Umfeld am Schuldscheinmarkt hat sich im Vergleich zum Frühjahr zwar wieder stabilisiert“, sagt Schnurbusch. „Doch die Verunsicherung ist immer noch groß, und das Marktumfeld ist angespannt.“ So hätten dieses Mal die Einschätzungen der verschiedenen Banken hinsichtlich der Vermarktung und der Konditionen des Schuldscheins „deutlich auseinandergelegen“, betont Schnurbusch: „Bei unseren vorherigen Transaktionen lag die Range beim Pricing bei etwa 10 Basispunkten. Diesmal war das Spektrum deutlich breiter.“

Warum Schnurbusch den Mehrwert der Banken derzeit als sehr groß ansieht und für was, Sartorius den Emissionserlös des Schuldscheins nutzt, erfahren Sie nach dem Login im vollständigen Artikel im E-Magazin 18-2020.

Paulus[at]derTreasurer.de

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