Michael Portermann wechselt von Deloitte zu EY

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Die Treasury-Sparte der Big-Four-Gesellschaft EY hat sich personell verstärkt. Seit Jahresanfang ist Michael Portermann als Partner bei EY Consulting aktiv, wie DerTreasurer erfahren hat. Er kommt vom Wettbewerber Deloitte, für den er rund dreieinhalb Jahre tätig war, und bringt SAP-Erfahrung im Bereich S/4 Hana Treasury, im Forderungs-/Working Capital Management sowie in der Zentralisierung der damit verbundenen Prozesse mit.

Das Beratungsteam von EY fokussiert sich eigenen Angaben zufolge als technologische Grundlage „im Wesentlichen“ auf Systemumgebungen, deren Kern auf SAP S/4 Hana basiert, ergänzt durch „Best-In-Breed Lösungen“ aus den Häusern Microsoft und Highradius. Die Umsetzung von SAP-S/4-Hana-Projekten sei für EY ein Wachstumstreiber für die Beratung, sagt Treasury-Partner Thomas Schmidt zu DerTreasurer.

Portermann formt zusammen mit Schmidt nach eigenen Angaben ein neues „integriertes Treasury Powerhouse“ bei EY. Das Ziel der beiden: „Wir wollen eine innovative, technologiebasierte Fach- und Prozessberatung im Bereich Treasury mit einem integrierten Ansatz anbieten, der sich noch stärker als zuvor an spezifischen Prozessketten wie etwa ,Order to Cash‘, ,Procure to Pay‘ oder ,Record to Report‘ ausrichtet“, heißt es gegenüber DerTreasurer.

Weitere Zugänge und ein bekannter Abgang bei EY

Neben Portermann wechseln noch fünf weitere Spezialisten zu EY. Einer von ihnen ist Christian Bauer. Er werde bei EY als Director das Design und die Umsetzung von innovativen Zentralisierungsansätzen in der Finanzfunktion von Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen verantworten, teilte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gegenüber DerTreasurer mit.

EY zählt derzeit insgesamt 60 Vollzeitstellen in der Treasury-Beratung. Davon arbeiten 35 Experten in der Beratung inklusive Treasury-IT. 25 Experten sind für die bilanzielle Abbildung und Bewertung von Finanzinstrumenten zuständig. Das Team soll bis Jahresende weiter personell ausgebaut werden. Es sei ein zweistelliges Wachstum in der Treasury-Beratung geplant, sagt Schmidt.

Mit Carsten Jäkel hat EY hingegen erst kürzlich einen Experten in der Treasury-Beratung verloren. Jäkel ist Anfang April zur Finanzberatung Zanders gewechselt.

Neben EY haben auch die drei anderen großen Wirtschaftsprüfer Deloitte, KPMG und PwC Treasury-Beratungen im Haus. Grundsätzlich ist der Markt der Treasury-Beratung sehr heterogen. Neben den Big-Four-Gesellschaften sind dort noch Managementberatungen, softwarebezogene Häuser und die reinen Treasury-Beratungen tätig.

Sabine Paulus ist Redakteurin bei DerTreasurer. Ihre Themenschwerpunkte sind Finanzierung, Fintechs sowie Personal und Organisation im Treasury.